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Hunderte Tote im Mittelmeer, aber 5 Superreiche die zur Titanic wollten... (Sonstiges)

nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 22.06.2023, 09:38 (vor 941 Tagen) @ Davja89

Hat irgendjemand was anderes gesagt?

Wenn sich Menschen bewusst (zumindest wenn sie sich informiert hätten) und nicht aus Not in eine potenziell lebensbedrohliche Situation begeben und das auch noch im Rahmen einer nach normalen Maßstäben in jeder Hinsicht (auch nach der Meinung erfahrener U-Bootfahrer) vollkommen durchgeknallten Aktion geschieht, weiß ich nicht, warum man darüber in dieser epischen Breite berichten muss. Ist halt nur ein Verkehrsunfall, der zu einem Riesenereignis aufgeblasen wird.

Es geht nicht darum, Leid zu relativieren, sondern um die Relevanz, die meiner Meinung nach Nachrichten haben sollten. Die ist (außer für die Betroffenen und ihre Familien) im Hinblick auf den U-Boot-Unfall wie bei anderen Verkehrsunfällen auch, nun einmal gleich Null. Über solch einen Unfall kann man sicher mal ein paar Zeilen schreiben oder ein paar Bildchen zeigen. Damit sollte es aber auch gut sein.

Für mich die mediale Aufmerksamkeit aber im Vergleich mit anderen Geschehnissen (der von den Medien völlig totgeschwiegene Krieg im Jemen ist übrigens ein gutes Beispiel) völlig unangemessen. Außer man sieht Nachrichten vorrangig als Unterhaltung an. Dann gehört das Großereignis natürlich unbedingt rein.


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