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US-Küstenwache erklärt U-Boot-Passagiere für tot (Sonstiges)

Blarry, Essen, Freitag, 23.06.2023, 12:42 (vor 940 Tagen) @ PePopp

Bei üblichen Tauchgängen bis in die tieferen Regionen des Apnoetauchens, ja. Wenns tiefer geht, spielt das alles keine wirkliche Rolle mehr, weil die mechanischen Kräfte einfach Überhand nehmen. Zur Verbildlichung: auf den 4000 Metern der Titanic lasten auf der Fläche deines großen Zehs etwa zwei schwere SUVs. Da ist die Elastizität der menschlichen Fleischhülle nicht mehr von Interesse, weil du instant zu Carpaccio wirst.

"Normale" U-Boote, also von Ingenieuren, die wissen, was sie tun gebaute, haben übrigens auch keine starre Hülle. Die dafür verbauten Metallwerkstoffe, ob Stahl oder Titan, sind allesamt ein wenig kompressibel. Die Deepsea Challenger, in der James Cameron 2012 an den Grund des Marianengrabens tauchte, wurde während des Tauchgangs durch den Außendruck um zehn Zentimeter kürzer. Das funktioniert nicht mit Kompositmaterialen aus Kohlefaser, die entweder halten oder brechen, und nichts dazwischen beherrschen.

Im Übrigen feiere ich gerade die aktuellen TV-Auftritte von Cameron und Bob Ballard. "Guck ma, wir waren dreimal so tief wie die Titanic, und habens überlebt". Salz in die Wunde und so, aber berechtigt.


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