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Südlich von Gran Canaria: Dutzende Ertrunkene nach neuem Unglück mit Flüchtlingsboot befürchtet (Sonstiges)

Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 22.06.2023, 10:09 (vor 941 Tagen) @ micha87

Wir unterstellen einmal das der Mensch in der Lage ist sich seiner Umgebung nach anzupassen und dabei wird es archaisch ein "Survival of the fittest" geben. Dies gibt es auch jetzt schon auf ökonomischer Ebene und jenen die es nach Europa schaffen oder eben nicht. Wer dann hier kein Bleiberecht hat und weder über Sprachkenntnisse/einen Job verfügt, muss daran arbeiten für den Arbeitsmarkt zu Verfügung zu stehen. Wer das nicht kann, hat leider Pech. Natürlich ist es ungerecht das einige das Glück haben hier qua Geburt auf alle Sozialleistungen zugreifen zu können, aber es existieren in Europa natürliche Grenzen des möglichen. In einigen Ländern ist man da mehr hilfsbereit als in anderen, irgendwo dazwischen muss es vernünftige Lösungen geben.

Noch, was Europa und v.a. auch Deutschland angeht. Ich kann es im Grunde nachvollziehen, dass viele die Scheuklappen aufsetzen, weil es dann am Ende auch momentan nach den letzten Jahren ein Stück zu viel ist und man ein Stück Normalität möchte und nicht immer von Krisen am Frühstückstisch eingeholt werden möchte. Oder auch dem großen Veränderungsdrang, der in vielen Lebensbereichen Einzug halten möchte, was dann bei anderen "woken" Themen auch fremdbestimmt ist.
An der Stelle ist das dann aber kritisch. Denn wir sitzen in Europa nicht auf einer Insel, an der der Klimawandel vorbeizieht oder eben "nur" teurere Lebensmittel, mal 40 Grad und ein Sommer ohne Pool bedeutet. Der Kipppunkt ist ja bereits erreicht, d.h. die Effekte treten noch zügiger ein. Das bedeutet dann drastische Änderungen im Wasserhaushalt - ein Thema das auch Deutschland massiv betreffen wird, da v.a die Landwirtschaft null Vorkehrungen für künstliche Bewässerung hat -, Änderungen an Flora und Fauna und Hitze im Sommer in den Städten. Wälder werden absterben, Pflanzen - und Getreidearten werde aufgrund der höheren Temperaturen schlicht nicht mehr wachsen etc.. Dazu dann eben Unwetter und lange Trockenperioden. Wir reden hier auch von in ein paar Jahren bzw. jetzt, nicht Jahrzehnten. Die Idee, dass mich das alles also marginal betrifft und die Obrigkeiten mir bitte die Migranten vom Hals halten sollen, ist maximal amüsant, aber im Grunde gefährlich. Das wißt Du, das weiß ich, aber scheinbar wird das auch immer noch maximal verdrängt.


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