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Hunderte Tote im Mittelmeer, aber 5 Superreiche die zur Titanic wollten... (Sonstiges)

markus, Donnerstag, 22.06.2023, 10:16 (vor 941 Tagen) @ nico36de

Es geht nicht darum, Leid zu relativieren, sondern um die Relevanz, die meiner Meinung nach Nachrichten haben sollten. Die ist (außer für die Betroffenen und ihre Familien) im Hinblick auf den U-Boot-Unfall wie bei anderen Verkehrsunfällen auch, nun einmal gleich Null. Über solch einen Unfall kann man sicher mal ein paar Zeilen schreiben oder ein paar Bildchen zeigen. Damit sollte es aber auch gut sein.

Wer entscheidet denn, was Relevanz hat und was nicht? Du als einzelne Person, oder doch eher das, was die Breite für relevant hält? In den Redaktionen sitzen ja keine Leute, die uns mit voller Absicht schlechte Inhalte bieten wollen, die eigentlich niemand lesen möchte. Im Gegenteil, die verdienen nur dann Geld, wenn sie Themen von großer Relevanz bieten.

Als der erste Artikel dazu erschienen ist, wird man anhand der Zugriffszahlen gesehen haben, dass ein sehr großes Interesse daran besteht. Wenn der Jemen Bericht nur von 250 Leuten gelesen wird, das U-Boot Thema hingegen 1 Millionen Klicks hat, ist doch klar, worüber man im weiteren Verlauf berichten wird. Man kann es ja falsch finden, dass die Relevanz eine solche Gewichtung hat. Aber dann dürftest du auch keine Sportnachrichten mehr bringen, sondern ab sofort nur noch über Kriegsnachrichten und Hungerkatastrophen berichten. Denn auch Sport ist am Ende objektiv betrachtet total unwichtig.


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