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Watzke als BVB-Präsident? „Werde mir Gedanken machen“ (BVB)

bob, Bad Oeynhausen, Dienstag, 17.06.2025, 10:14 (vor 213 Tagen) @ stfn84

Watzke ist also der Drahtzieher der Artikel und hat sie wahlweise in Auftrag gegeben oder fungiert er gleich als Ghostwriter?
Mich wundert diese Gewissheit. Vor allem weil Aki Watzke besser Bescheid wissen dürfte und viele der Schwachsinns-Argumente eben leicht entkräftet werden können.

Um das entkräften zu können, muss man sicher aber schon intensiver mit Borussia aueinandersetzen. Ich glaube nicht (nur mal ein Beispiel), dass der Masse der Menschen bekannt/bewusst ist, dass Watzke mit Janni selbst nen ehemaligen Ultra als Berater hat. Er mag die Artikel nicht in Auftrag gegeben haben, er hat es aber ganz offensichtlich zumindest laufen lassen, obwohl hier verdiente Borussen öffentlich mit Gülle übeschüttet wurden.


Unabhängig davon, dass Lunow seine Entscheidung und die Vorstellung seines Teams eben entgegen der sonstigen Gepflogenheiten medial verkündet und damit offensichtlich auch die Gremien seines e.V. überrascht - vielleicht sogar übergeht. Es ist ja nicht wie seinerzeit bei Rauball, der wenige Wochen vor der MV darüber informiert weiter machen zu wollen, zu einem Zeitpunkt in dem er um die Rückendeckung der entscheidenden Gremien und Ausschüsse weiß.

Für mich ist die Kernfrage weiterhin warum Lunow seine Absichten und seines neues Team medial an den Start bringt obwohl er eben nicht die Unterstützung von Wirtschafts- und Ältestenrat zu haben scheint. Kann es sein, dass er einen Machtkampf in Kauf nimmt und er diesen für die Aussicht auf eine zweite Amtszeit billigend in Kauf nimmt?

Wie hätte er es denn sonst öffentlich machen sollen? Und so wie ichs gelesen/verstanden habe, hat er die Leute ja erstmal persönlich informiert, bevor es an die Medien ging. Wirtschafts- und Ältestenrat sind aber auch nur zwei Gremien des Vereins und nicht der Verein.

Jeder darf sich gerne für das Präsidentenamt bewerben und in Stellung bringen. Man muss auch nicht vorher von allen entscheidenden Vereinsvertretern die 100%ige Rückendeckung haben. Aber wenn man sich dann eben entscheidet auch gegen etwaige Widerstände im e.V. vorzugehen, übernimmt man eben auch Verantwortung für die dadurch entstehenden Kollateralschäden.
So zu tun als ob diese "mein neues Team tritt im November an" ein für Borussia Dortmund gänzlich normaler Vorgang sei und die nun offensichtliche Spaltung vom bösen Aki Watzke gesteuert wird, ist mir zumindest dann doch etwas zu plump in schwarz und weiß gedacht.

Ich glaube immer noch: Dr. Lunow sieht den größeren Schaden für den Verein in einer Präsidentschaft von Aki Watzke. Und das, weil er eben bei der letzten MV hautnah miterleben durfte, mit was für Bandagen Watzke kämpft, wenn er es für nötig hält bzw. seinen Weg durchdrücken will. Ich bin mir fast zu 100% sicher, hätte Watzke sich vor, während und nach der letzten MV vernünftig und gut verhalten, dann würde Dr. Lunow nicht wieder antreten. Ich bin ihm darum dankbar, dass er es tut, auch wenn er damit sein Wort bricht. Ich dneke nämlich, dass Watzke (meine Einschätzung!) kein guter Präsident und schlecht für den e.V. wäre.

Mit Kollateralschaden ist selbstverständlich nicht gemeint, dass es eine verleumderische Berichterstattung gibt. Sich selbst zu verteidigen ist zwar schwer, der Chef vom Ganzen könnte aber zumindest für seine Leute (wie Scholz) ein positives Wort verlieren und sich schützend vor sie stellen.

Ich verstehe auch nicht so ganz, warum da nicht mehr mit Gegenöffentlichkeit gearbeitet wurde. Aber vielleicht wollte man dadurch vermeiden, dass das Ganze noch mehr eskaliert. Ich weiß es aber natürlich auch nicht.


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