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Watzke als BVB-Präsident? „Werde mir Gedanken machen“ (BVB)

markus, Dienstag, 17.06.2025, 12:00 (vor 212 Tagen) @ bob

Wie hätte er es denn sonst öffentlich machen sollen?

Man hätte die Mitglieder informieren können. Zwar bekommt das dann auch die Presse mit, aber es ist was anderes, ob etwas auf bvb.de oder in der Mitgliederzeitschrift an die Mitglieder gerichtet steht, oder man unmittelbar die Presse informiert.

War dann halt nur doof, dass niemand zugunsten Lunow berichten wollte, sondern umgekehrt pro Watzke berichtet wurde und sogar Wortbruch im Raum steht. Sowas (also der Presse etwas mitteilen) macht nur Sinn, wenn man sich davon mediale Rückendeckung verspricht. Das ging aber voll in die Hose. Will natürlich keiner zugeben.

Am meisten sollte man sich deshalb über sich selbst ärgern, weil der Plan nicht aufging. Watzke reagiert übrigens die ganze Zeit sehr defensiv und professionell.

Ich verstehe auch nicht so ganz, warum da nicht mehr mit Gegenöffentlichkeit gearbeitet wurde. Aber vielleicht wollte man dadurch vermeiden, dass das Ganze noch mehr eskaliert. Ich weiß es aber natürlich auch nicht.

Das sollte man sich aber vorher überlegen. Erst etwas lostreten und dann schweigen, ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll. Dann sollte man auch Antworten liefern.

Und das unabhängig davon, wen von beiden man für den besseren Kandidaten hält. Ja, man darf sich auf den Schlips getreten fühlen, wenn jemand lieber rauchen geht, als sich den, aus seiner Sicht offenbar, Unsinn anzuhören. Aber man sollte professionell bleiben. Und sich auf Antworten auf folgende Frage konzentrieren: Warum genau sollte man Lunow wählen? Zwei gravierende Gegenargumente gibt es aus meiner Sicht. Einmal der im Raum stehende Wortbruch und einmal, dass er dem Rheinmetall Deal zugestimmt hat. Auch die Zustimmung für Nmecha war wahrscheinlich keine Mehrheitsmeinung unter den Mitgliedern, wenn man sie gefragt hätte. Zusagen nicht einhalten und Entscheidungen gegen die Mitglieder treffen, ist nicht wirklich gut.

Als einziges Pro Argument habe ich bisher gelesen, dass er Diskussionen nicht einfach abwürgt. Das ist aber Standard und ein ganz niedriger Anspruch an einen Präsidenten. Mit 75 für Aufbruch stehen, ist auch nicht unbedingt glaubwürdig. Dafür müsste dann schon Jakob als Nr. 1 antreten.


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