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SPD knapp über 5% (Politik)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 08.03.2026, 19:44 (vor 15 Stunden, 30 Minuten) @ Lattenknaller

Was holt denn die Arbeiter vorm Ofen hervor? Reichenpolitik der CDU? Eher nicht.
Offensichtlich die Rechten Politik der AFD mit ihrem Gehetze gegen Ausländer. Schon gut dass die SPD das nicht übernommen hat. ;-)


Nein. Der Kollege Lattenknaller hatte es gut zusammengefasst, ich hatte es dann auch noch mal fett markiert.

"Dazu gehören dann starke Änderungen im Steuerrecht von Arbeit zu Kapital, Erbe und Vermögen, Unterstützung im Bereich Wohnungen und dann auch Verkehr, Ausbau der Infrastruktur."
Dazu hatte sie ja zumindest in der letzten Ampelregierung einige Jahre Zeit. Oder sagen wir, hätte sie gehabt.


Das ist eine schwierige Einschätzung, da die Jahre ja vom Krisenmodus geprägt waren und man auch hier mit der FDP dann einen sagen wir mal schwierigen Partner hatte. Und die CDU/CSU eine unredliche Opposition gemacht hat. Und man mit Scholz einen Zauderer vor dem Herrn als Kanzler hatte.
Man hat sich eher in den Merkeljahren strategisch einlullen lassen. Wobei man nach den Schröderjahren programmatisch auch ausgelutscht war. Aber auch damals war das Spitzenpersonal schon nicht sonderlich ambitioniert und hat die Zeichen der Zeit m.A. nach nicht erkannt. Aber gut, Gabriel und Steinmeier, mehr brauche ich da nicht wirklich sagen. Ein Klingbeil reiht sich da hervorragend ein.

Ist richtig, man kennt die ganzen Ausreden. Wobei mir auch nie klar geworden ist, warum man in Krisenjahren nichts an der Ungleichheit machen kann (die Entwicklung des Gini-Koeffizienten in der BRD während der Ampelzeit lässt zumindest darauf schließen, dass das jetzt, sagen wir mal, keine größere Priorität hatte). Die Zeit nach dem 2 WK kann man vermutlich auch als Krisenjahre bezeichnen, trotzdem hat man mit einem Lastenausgleichsgesetz erfolgreich verhindert, dass die Deutschen wieder ins Extreme abdriften (was die meisten Gesellschaften tun, wenn die Ungleichheit zu groß wird, die nach dem 2 WK in Deutschland sehr sehr groß gewesen wäre). Das hat man heutzutage wohl vergessen. Wobei mir bei "ich kann mich nicht erinnern"-Olaf ohnehin nicht klar ist, wie nah er beim Geldadel schläft und ob die SPD Spitze nicht sowieso schon seit 20 Jahren zum Hofadel des Großkapitals gehört, nur eben als Hofnarr, der ab und zu zur allgemeinen Belustigung freigegebene Witze über den Adel machen darf. Die Frage stellen sich vermutlich viele Wähler/innen, oder sagen wir, haben sich gestellt, bis die SPD ihre politische Stimme für "die einfachen Leute" über die Zeit gänzlich abgegeben hat. Jetzt glaubt die Folklore ja im Grunde niemand mehr ernsthaft, genauso wie die Witze des Hofnarren im Feudalismus.


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