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Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung (Politik)

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 17:05 (vor 1 Stunden, 20 Minuten) @ Scherben

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.

Dann hätte ich da gerne mal empirische Belege für. Es gibt keine Ethnie, die einer anderen moralisch überlegen ist und daraus sich per se eine entsprechende Kultur ableitet.

Das ist im Grunde positiver Rassismus den du hier offen stellst. Es sind Umweltfaktoren die dazu führen, wie sich menschliche Zivilisationen entwickeln.


Den Kommentar verstehe ich nicht.

Ich halte den ursprünglichen Beitrag schlicht für falsch, dass Rassismus ein typisch menschlicher Zug sei. Zum einen musste erst einmal erfunden werden, dass es sowas wie "Ethnien" überhaupt gibt, zum zweiten gab und gibt es Kulturen, in denen nicht typischerweise nach "Ethnien" klassifiziert wird.

Naja, Ethnien ist für ein wertefreier Begriff. Es gibt nunmal Menschen auf aller Welt, die sich OPTISCH unterscheiden bzw unterschiedlich äußerliche Merkmale haben, angepasst an die jeweilige Umwelt.

Und da will gleich zum nächsten Punkt: Warum sich Kulturen in so unterschiedliche Richtungen entwickelt haben, hat vor allem etwas mit den jeweiligen Umweltbedingungen zu tun. Europa war und ist immer noch klimatsch gesehen eine der stabilsten und lebensfreundlichsten Regionen nach der Eiszeit gewesen. Vermutlich ist das der Grund warum "wir" technisch fortschrittlicher waren und die Möglichkeit hatten, diese Technik leider nicht nur für gute Zwecke zu nutzen.


Ich bin übrigens überzeugt das die Konflikte zwischen Menschen in Europa und "Eroberer" aus Afrika in einer alternativen Realität auch so stattgefunden hätten. Wenn man das verneint oder in Frage stellen würde, wäre das schlicht auch nur Rassismus.


Mich wundert, dass man sowas überhaupt gedanklich stehen lässt, wo doch viel logischer ist, dass Begriffe wie Nation, Rasse, Ethnie, etc. Kunstprodukte sind, die man irgendwann zur Kategorisierung eingeführt hat, WEIL man das politisch für richtig erachtet hat und sie eben nicht naturgegeben da waren.


Es


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