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Chappi, tu Chappi-Dinge (BVB)

dan09, Donnerstag, 12. Oktober 2017, 14:26 (vor 63 Tagen) @ Phil

Aber das ist doch keine strukturelle Frage, sondern dann schlichtweg Ausdruck einer Meinungsbildung. Oder willst du nun irgendwelche "Räte-Republik" Vereine, wo eine ausgewählte Mitgliedschaft über die Geschicke bestimmt?
Aber es gibt auch andere Beispiele. Herr Rauball z.B. wollte ja unbedingt eine bezahlte Präsidentschaft beim Verein, was durch die Mitglieder verhindert wurde.

Hier vermengst du jetzt aber Verein und KGaA. Der Einfluss der Mitglieder auf den Verein ist ja durchaus vorhanden. Das spiegelt sich in Rauballs Bezahlung wieder wie auch in einem Mitbestimmungsrecht wofür der Verein Großinvestitionen tätigt.
Bei "echten" Fussballvereinen obliegt diese Mitbestimmung eben noch bei den Mitgliedern. Beispielsweise ob ein neues Stadion gebaut werden soll etc.
Bei uns reduziert sich die Mitbestimmung der Mitglieder auf die Wahl die Wirtschaftsrates und des Aufsichtsrates. Wen der Berat dann zum Geschäftsführer wählt (er hat die Macht im Staate BVB inne) liegt nicht mehr in der Entscheidung der Mitglieder.
Hier wesentliche Unterschied zum BVB vor 2002, als die Macht defacto noch bei Präsident Niebaum lag, welcher von den Mitgliedern gewählt wurde.

Natürlich führen sie Hinterzimmergespräche, wie sie Herr Watzke und Herr Rauball viele führen. Mit Fans, Mitglieder, Investoren, Sponsoren...

Tja wie aber auch in der lieben Politik ist es bei unserem Modell eben so, dass ein Investor oder Sponsor für sein Unternehmen mit Millionenumsatz spricht und besagte Fans und Mitglieder (in Politik auch Wähler genannt) eben eine Stichprobe der zu beackernden Stakeholder und Kunden darstellen.

Was genau ist daran falsch? Herr Watzke führt die Geschäft der Kapitalgesellschaft, welche dem von Herrn Rauball geführten Verein gehört. Und Herr Rauball wurde in dieses Amt durch die Mitglieder und Eigentümer des Vereins gewählt. Natürlich sollen die miteinander sprechen.

Du vergisst den von den Aktionären bestellten Aufsichtsrat. Dieser kann zwar Watzke nicht entlassen, durch seine Überwachungsbefugnis Watzkes Spielraum aber erheblich einengen. Ich würde auch eindeutig behaupten, dass Interessen des Aufsichtsrats deutlich mehr in die Entscheidungsfindung der Geschäftsführung einfließen als die Interessen der Vereins-Mitglieder.
Ist bei uns aber kein Einzelfall, das ist eben der Fluch wenn man die Profiabteilung vom Verein abkoppelt.

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