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Einschaltquoten (Sonstiges)

markus, Mittwoch, 24.07.2024, 19:02 (vor 546 Tagen) @ MarcBVB

Ich verfolge immer wieder mal die aktuellen Einschaltquoten, https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/

Da ist das Bild eigentlich recht deutlich. Es sind beim Gesamtpublikum fast nur ARD und ZDF, die regelmäßig auf nennenswerte Einschaltquoten kommen und die 3 Mio Marke knacken. Ab und zu mogelt sich RTL dazwischen, aber eine 3 vorm Komma erreichen die auch mit den Nachrichten nicht mehr und die restlichen Sendungen liegen regelmäßig unter 2 Mio. Zuschauern.

In der Zielgruppe 14-49 erreicht fast gar nichts mehr mehr als 1 Mio. Zuschauer. Das lineare TV wird somit dominiert von der Altersgruppe ü50 und ÖRR Zuschauern. Soll man deswegen jetzt ARD und ZDF zusammenlegen? Ich meine, nein. Dafür sind die Einschaltquoten zu gut. Jedenfalls noch. Auch ist der Inhalt qualitativ besser. Die Privaten in SD sind totale Grütze und habt ihr mal das EM Studio mit Elton, Basler und Effenberg gesehen? Das war doch einfach schlecht und kein Vergleich zur Qualität, die wir im Ersten und im ZDF sehen konnten (auch ein Schweini konnte das Niveau nicht so weit runterdrücken).

Für das jüngere Publikum ist Streaming deutlich relevanter. Hier muss der ÖRR konkurrenzfähig bleiben, um die Zuschauer nicht komplett an Netflix, Disney+, RTL+ etc. zu verlieren. Auch auf der freien Plattform YouTube ist es sinnvoll, Publikum mit eigenen Kanälen zu erreichen und zwar u.a. mit Formaten wie Funk. YouTube ist eine Plattform, auf der Fakenews problemlos und im großen Stil verbreitet werden können. Da ist es auch einfach wichtig, dass es als Gegenpol Inhalte wie Mai Lab oder auch Harald Lesch gibt, die den Schwachköpfen die Ohren lang ziehen.

Rein egoistisch gedacht würde ich auch die rund 18 Euro im Monat sparen wollen, da ich nur selten lineares TV gucke. Aber die Onlineinhalte wären dann ebenfalls hinter einer Bezahlschranke. Wollen wir Tagesschau.de dann auch erst abonnieren müssen? Es ist doch nervig genug, dass ständig die Bezahlschranke überall davor steht, oder aber alternativ mit Werbung überflutet zu werden.

Ich finde daher die Diskussion mühselig. Man bekommt für moderate 18 Euro ein umfangreiches Medienpaket, das den Medienbedarf in der Breite und für alle Zielgruppen abdeckt. In der Regel vernünftig recherchiert und qualitativ vernünftig produziert. Die Erhöhungen sind moderat. Man muss nicht zwingend zusätzlich ein privates Medium konsumieren, das in seiner Preisgestaltung frei ist und auch einfach Schrott anbieten kann. Müsste man aber, wenn es das nicht gäbe. Ich sehe nicht wirklich was zum einsparen. Geschmäcker sind verschieden und dadurch, dass wirklich jeder Haushalt zahlen muss, muss auch für jeden was dabei sein.


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