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RN+ | BVB Machtkampf um Präsidenten-Amt tobt (BVB)

stfn84, Köln, Dienstag, 08.07.2025, 13:23 (vor 189 Tagen) @ stfn84

Der Artikel bringt zumindest ein paar neue Nuancen ans Licht, auch wenn es manche Albernheit beinhaltet.

Dieses Austragen des Machtkampfes schadet dem BVB im Inneren und Äußeren. Für mich bleibt weiterhin die Frage warum Lunow die recht frühe Veröffentlichung des Bereitstehens und Benennung eines Teams auch in der Öffentlichkeit gepushed hat. Aus meiner Warte und unter Berücksichtigung der Aussagen zum Votum des Wirtschafts- und Ältestenrates ergibt sich für mich nur der Schluss, dass Lunow eben keine andere Möglichkeit mehr gesehen hat das ganze intern zu diskutieren, was per se eine schlechte Zustandsbeschreibung ist. Die unterschiedlichen Strömungen werden dadurch nur verstärkt, nicht vereint. Weder von Watzke, den man hier gerne als den allwissenden und überheblichen Machtmenschen darstellt, noch von Lunow.

So oder so zeigt der Status Quo aber doch recht deutlich, dass es sowohl im Falle einer „Kampfabstimmung“ als auch im von den RN skizzierten Szenario viele Verlierer gibt. Für einige Mitglieder dürfte es wohl eine Wahl mit Kompromissen sein, da sich nicht zwingend ein Kandidat herauskristallisiert bei dem alles so astrein ist wie man es sich vielleicht wünscht.
Das für mich interessanteste ist aber, dass es wohl nicht nur dieses Agreement der Herren Rauball, Lunow und Watzke vor drei Jahren gab, sondern Lunow noch „vor wenigen Monaten“ schriftlich mitgeteilt haben soll nicht mehr antreten zu wollen. Das dies im Inneren offensichtlich zu Verwerfungen führt dürfte ja logisch sein. Es offenbart Risse und ein Klima des Misstrauens, auch im e.V. Das finde ich misslich!

Hat Rauball einen derart intriganten Führungszirkel in den Gremien hinterlassen da auch fleißig interne Dinge nach draußen gelangen, hat Lunow „seinen Laden“ nicht im Griff oder ist Aki Watzke das Böse in Person und erpresst die ganze Bande?
Je nach Lager dürfte es natürlich unterschiedliche und abschließende Urteile dazu geben. Besser wird es dadurch aber wohl eher nicht.

Für mich bleibt in der Gesamtbetrachtung der Faktor, dass es insbesondere das Bündnis Südtribüne einerseits das „System Watzke“ beendet wissen will und andererseits wenig darüber gesprochen wird, dass das Präsidium Watzke eine weitere Verlängerung als Geschäftsführer angeboten hat. Dadurch hätte es zwar zumindest in 2025 keinen Machtkampf um das Präsidentenamt gegeben, Lunow wäre vermutlich der einzige Kandidat, aber das vermeintliche System Watzke wäre doch fortgeführt worden.
Das verursacht zumindest bei mir schon einen komischen Beigeschmack, ohne dass ich nun mit absoluter Gewissheit sagen könnte, dass Lunow hier – ebenso wie Aki Watzke – seine Spielchen spielt und Eigeninteressen über das vermeintliche Gesamtinteresse des BVB stellt. Es wäre aber zumindest meine logische Herleitung, auch weil ich bisher keine andere diesbezügliche Logikkette kenne.


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