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N-TV: Watzke: BVB "subventioniert pausenlos" Stadionwurst (BVB)

uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 09.07.2025, 10:46 (vor 188 Tagen) @ Phil

Schaut man sich das Interview an (gibt es ja bei Youtube) und kommt an die Stelle, wo die Frage gestellt wird "Der BVB würde sagen, könnte die Stadionwurst nicht ein wenig subventioniert werden mit so viel Geld (Anmerkung: Es geht um die Einnahmen der Klubs WM)" und Watzke dann darauf antworten "Bei uns wird die Wurst schon subventionert und gemessen an anderen Klubs subventionieren wir auch die Tickets. Wir haben 25.000 Stehplätze....

... dann ist schon immer erstaunlich (wobei eigentlich auch nicht mehr), wie diese Dinge, in Artikeln dann zugespitzter und "pointierter" aufbereitet, inzwischen sofort durch die Decke gehen und an allenmöglichen Orten zu erheblichen Reaktionen führen. Um dann wohl in 7-14 Stunden wieder komplett vergessen zu sein.

Seltsam alles.

MFG
Phil

Es ist halt grundsätzlich ein Problem, wenn jemand häufig so schlecht kommuniziert, dass die gemachten Aussagen im Nachgang entkräftet, neu erklärt oder umgedeutet werden müssen. Die Südtribüne des Westfalenstadions hat für viele Leute eine enorme Bedeutung. Dass eine bestenfalls unsensible Aussage dann auch zu heftigeren Reaktionen führt, ist keinesfalls verwunderlich. Wobei ich solche hier kaum wahrgenommen habe.

Wie Du richtig erwähnst, wurde eine Frage nach den Stehplätzen ja gar nicht gestellt. Und trotzdem fühlte Watzke den Drang, etwas dazu sagen zu wollen. Und wenn man grundsätzlich den Eindruck hat, dass beim BVB seit einigen Jahren immer mehr patriarchalische Strukturen zu erkennen sind, dann klingt so eine Aussage, als ob sich da jemand selbst als gönnerhaft und großzügig sieht bzw. den Eindruck erwecken will, er wäre es.
Des Weiteren glaube ich nicht, dass solche Aussagen nach ein paar Stunden wieder komplett vergessen werden, nur weil sie nach einem gewissen Zeitpunkt - verständlicherweise - nicht mehr weiter diskutiert werden. Sie dürften vielmehr als ein kleiner Teil in eine Gesamtbewertung eines Sachverhalts oder einer Person einfliessen. Ich habe das Interview komplett gesehen und fand es zu einem ganz großen Teil absolut OK. Aber es gab eben auch diese Teile, wo Watzkes Drang nach Selbstlob, sein schlechter Kommunikationsstil und seine Probleme, mit konträren Standpunkten respektvoll umzugehen, in den Vordergrund traten. Und auch hier gilt, dass Kritiker auf dieses deutlichen Muster selbstverständlich reagieren.
Dennoch ist es keinesfalls so, dass sich kritische Geister sofort gierig auf jeden Ausrutscher oder jeden Blödsinn stürzen, den Watzke in seinen öffentlichen Auftritten von sich gibt. Beispiele: seine Aussage, er hätte „ seit 5 oder 6 (oder sagte er 4 oder 5?) Jahren für diese Club-WM gekämpft“ und jetzt wäre sie endlich da, wobei es ihm nicht zu peinlich war, von Mitstreitern zu reden, die ihn dabei bei seinem Kampf begleitet hätten. Mich würde es übrigens nicht wundern, wenn Aki mittlerweile auch an einer Funktion bei der FIFA baggert. Oder der Blödsinn, alle 4 Jahre wäre eine Club-WM keine Belastung, alle 2 Jahre wäre sie dagegen eine zu große Belastung. Und deshalb würde es sie so nicht geben, weil er „dafür seine Stimme nicht erheben würde“.


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