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Finanzielle Lage schlecht = 65% AfD (Politik)

BVBMenden, Menden (Sauerland), Montag, 07.09.2026, 13:32 (vor 3 Stunden, 2 Minuten) @ Frank1299

Ich finde diese Zahl sagt alles. Und gibt mir auch – so seltsam das vllt im ersten Moment klingt – ein Stück weit Hoffnung.

Die Zahl stammt aus: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/wahlverhalten-landtagswahl-sachsen-anhalt-2026-102.html

Demnach haben die Wähler, denen es finanziell schlecht geht, zu fast 2/3 die AfD gewählt. Und nicht die Linke, wie man vllt meinen könnte. Unter keiner anderen Gruppierung hat die AfD so viele Stimmen gekriegt.

Noch könnten die anderen Parteien handeln: Sozialer Wohnungsbau, Niedriglohnbereich abschaffen, Rentenhöhe usw..

Ich fürchte nur, die verlieren sich wieder im Kleinkrieg untereinander. Besser kann man die AfD eigentlich nicht stärken.:-(


Das interessiert mich jetzt: was genau meinst du mit Niedriglohnbereich abschaffen? Wie darf ich mir das vorstellen?


Ist ein schwieriges Thema. Aber es sollte nicht so sein, dass du 40 Jahre arbeiten gehst und am Ende nur Anspruch auf eine Rentehöhe auf Grundsicherungsniveau hast.

Ernsthaft jetzt, weil du damit angefangen hast. Was ist dein Punkt? Nehmen wir die SPD: die versucht ständig am Mindestlohn zu drehen, was auch automatisch zu einem Anstieg der Rente nach 40 Jahren führen würde. Du hingegen schlägst vor, den Niedeiglohnsektor abzuschaffen. Was ist denn aus deiner Sicht jetzt falsch bei der SPD? Und wie stellst du dir vor, dass eine auskömmliche Rente finanziert wird?
Ich fange an: Ich hätte schon vor Jahren eine Kapitalmarktrente gestartet, wie in Skandinavien.


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