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Gründe des Scheiterns (Politik)

1890er, Montag, 21.09.2026, 08:36 (vor 9 Stunden, 5 Minuten) @ markus

Einen Grund möchte ich (speziell für MV) noch ergänzen:

Die CDU ging völlig naiv in diesen "so schlimm wird es schon nicht werden-Wahlkampf".

Ob man in Schwerin jetzt 9 oder 11 Prozent bekommt, war der Parteispitze in Berlin offenbar völlig egal.

Ich war auf keiner einzigen politischen Veranstaltung, aber weil mein Laden sich im Zentrum von Stralsund befindet, hat sich vieles direkt bei mir vor der Nase abgespielt. Ich habe Brantner, Wagenknecht, Özdemir und Höcke direkt vor der Nase gehabt.
Wenn ich es drauf angelegt hätte, wären mir ohne viel Aufwand auch Weigel und Chrupalla begegnet.
Von einem Auftritt aus der CDU-Bundesspitze wüsste ich nichts.

Falls es einen gab, wurde er nicht beworben.

Ich bin mir recht sicher, dass die meisten Wähler den Namen Daniel Peters erstmals auf dem Wahlzettel gelesen haben.
Ich konnte mich vor zwei Wochen einmal kurz privat mit ihm unterhalten. Er hat es nicht ausgesprochen, aber in jedem Satz schwang mit, dass er sich im Stich gelassen fühlt und ganz große Angst vor dem Scheitern hat und da lagen sie in den Umfragen noch bei 8 Prozent.


Ich kenne das Budget eines Wahlkampfes nicht, aber man hatte den Eindruck, dass hier eine Kleinstpartei antritt.
Afd, SPD und Linke und Grüne hielten Reden, bauten Stände auf, beschenkten, erklärten, stritten und kämpften. Die CDU tat nichts! Sie war in der Außendarstellung schwächer als Volt oder die Partei - und etwa das Niveau spiegelt sich jetzt im Ergebnis wieder.


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