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Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger? (Politik)

Phil, Montag, 21.09.2026, 12:58 (vor 2 Stunden, 36 Minuten) @ Scherben
bearbeitet von Phil, Montag, 21.09.2026, 13:04

Es mag sein, dass ich grundsätzlich etwas verpasst habe, aber steigen nicht seit ca. drei Jahren die Reallöhne? Das mag in einzelnen Segmenten (Spritkosten sicher aktuell als krassestes Beispiel) zu punktuell anderen Wahrnehmungen führen, und vielleicht ist das auch bei Brötchen so, aber durch die Bank ist das Problem doch nicht mehr so krass wie vor einigen Jahren.

Also als Basis dann halt mal den "Starpunkt" für diese Frage sollte man wohl eher 2021 wählen. Ob da ein Plus steht unterm dem Strich, vermag ich aber nun aus dem Kopf nicht zu beantworten.

Zumal das Preisniveau ja auch jedenfalls bei wirklich relevanten Gütern eher hoch blieb.

Ich kann dir z.B. auch nicht sagen, wie nun Faktoren wie z.B. höhere Grundsteuern da berücksichtigt werden. Sowieso einbeziehen müsste man dann zu erwartende steigende Belastungen; sei es nun dass Krankenkassenbeiträge teils (wenn man z.B. freiwillig gesetzlich versichert ist) erheblich steigen werden 2027 oder so ein Thema wie Zinssätze für Kredite, die nun reihenweise auslaufen werden. Von den Energiekosten (oder Netzentgelten), die nun kommen werden, nicht zu reden. Natürlich kann man immer sagen, dass die Menschen das alles selbst ja in der Hand haben und sich entsprechend anpassen müssten. Aber am Ende, so meine Einschätzung ist der Warenkorb ggü 2021 leerer. Und diese nicht nur gefühlt.


https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-kaufkraft-konsumverzicht-und-misstrauen-77676.htm

MFG
Phil


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