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Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger? (Politik)

Phil, Montag, 21.09.2026, 10:50 (vor 16 Stunden, 18 Minuten) @ Sascha

Aber selbst der Kalte Krieg war doch im Grunde einfacher, weil es ein klarer Ost (Böse) gegen West (Gut)- Konflikt war.

Jetzt hast du auf Seiten der Guten eine USA, die unter Trump eher zu den Bösen zählt, China, die den westlichen Wohlstand ermöglichen etc.

Mal davon ab, dass das damals ja gesellschaftliche so klar auch nicht verteilt war in Gut und Böse (es gab ja druchaus große relevante Gruppen, die natürlich in den USA und in der Westbindung große Fehler sahen), endete diese Ordnung dann ja nun auch schon vor über 35 Jahren. Und jedenfalls von meinem Geburtstag an lag der zweit Weltkrieg dann näher, als von heute aus betrachtet der Fall des "eisernen Vorhangs".

Und die Welt, die dann von mir aus seit 1990 Einzug hielt, nun als geordneter oder einfacher zu bezeichnen, kann ich einfach nicht wirklich unterschreiben. Es ist eher ein Zeitzeichen, dass ein enormer Alarmismus herrscht. Zunehmend angereichert mit Destruktivismus und immer häufiger ja eher mit apokalyptischen Elementen. Alles wird als "schlimm wie noch nie" dargestellt und klar, sehr viele Leute springen dann auf irgendeinen Zug auf, der ihnen verspricht, dann doch noch irgnedwie die "Rettung" (oder gar Erlösung) parat zu haben. Es hat fast schon religiöse Züge, je mehr ich darüber nachdenke :-) Allen gemein ist; sie glauben wirklich, dass nur SIE es können und den wahren Glauben vertreten.

MFG
Phil


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