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"Failed State NRW" - Ralf Jäger - Tacheles (Sonstiges)

fredisgetränkekiste @, dortmund, Dienstag, 10. Januar 2017, 16:19 (vor 342 Tagen) @ Ulrich

Zum Thema: was geilt ihr euch eigentlich alle so am Thema innere Sicherheit auf? Dieses Thema überstrahlt alles. Es macht einfach Blind für die eigentlichen Themen in diesem Land: Familienpolitik, Gesundheitspolitik, Einwanderungspolitik (NICHT ASYLPOLITIK), IT Infrastruktur, Generationengerechtigkeit, Umweltpolitik, etc

Deutschland ist nicht unsicherer als vor 30 Jahren. Ich habe zwei kleine Töchter, lebe und Arbeite im Großraum Köln. Es bewegt mich kein Stück was euch jeden Tag 100 mal auf die Palme bringt...


Könnte es sein, dass man nicht so einfach jedes Jahr 1 Million Sozialhilfeempfänger ins Land lassen kann und sich trotzdem noch alles andere leisten will: Familienpolitik, Gesundheitspolitik, Einwanderungspolitik (NICHT ASYLPOLITIK), IT Infrastruktur, Generationengerechtigkeit, Umweltpolitik, etc
Wirst dich schon dran gewöhnen müssen, dass dein Problemkatalog immer größer wird. Du willst es doch auch.


Das ist einfach nur Unsinn. Es ist belegt dass Zuwanderer in der Summe mehr in das System einzahlen als sie aus ihm beziehen. Und da sind wir mal wieder bei dem Zitat das AdamSmith gestern Abend gebracht hat: "Every man has a right to his own opinion, but no man has a right to be wrong in his facts"

Was Flüchtlinge, etc. angeht ist Deutschland zudem durch das Grundgesetz und internationale Verträge wie die Genfer Flüchtlingskonvention, etc. gebunden.

Ganz so einfach ist der "einfache Unsinn" aber nicht, wenn ich mich an die Debatte über die, von der Bertelsmann-Stiftung, ja genau die Meinungsmache und Agendasetting Stiftung der Frau Mohn aus Gütersloh, in Auftrag gegebene Studie aus dem Jahre 2014 erinnere.
Dem von Dir zitierten Ergebnis der Studie, stand die Argumentation gegenüber, daß Bio-Deutsche einen vielfach höheren positiven Saldo bei Einzahlungen minus Entnahmen in die staatlichen Systeme haben als Zuwanderer, und daß es eine verkürzte Sichtweise sei, den Menschen als staatsfinanzielles Wirtschaftsobjekt auf seine Einzahlungen und Entnahmen zu reduzieren, da aus den Einnahmen, via Steuern, auch allgemeine Aufgaben finanziert werden.
Beide Seiten waren sich allerdings einig darin, das berufliche und sprachliche Qualifikation der entscheidende Punkt ist, wie die Bilanz des Einzelnen ausfällt.
Ich habe diese Debatte nicht bis in ihre finalen Finessen verfolgt, maße mir also keine Deutungshoheit an, erinnere mich aber, wie gesagt, an unterschiedlich Standpunkte zu dem Thema.

Das prinzipielle Problem des Faktischen im Zeitalter des Postfaktischen, nämlich das Agendasetting und die Art der Interpretation der vorhandenen Fakten seien hier mal nur am Rande erwähnt.

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