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Wohnungsbau in der Stadt (Sonstiges)

Klopfer ⌂, Dortmund, Freitag, 23.06.2023, 13:37 (vor 940 Tagen) @ Guido

Ich sehe das bei uns in der Nachbarschaft: Alles Niedrigenergiehäuser und nach und nach kriegen alle eine Klimaanlage. Hätte ich mir vor 20 Jahren nicht vorstellen können.

Die zur Zeit viel gescholtene Wärmepumpe kann ja auch Kühlung. Da fällt es leicht, diese auch gleich als "Klimaanlage" zu verkaufen. Zudem verbraucht die auch nur dann Strom zur Kühlung, wenn durch die Fotovoltaik ohnehin gerade im Land viel zu viel davon produziert wird.
Das konnte man sich vor 20 Jahren in der Tat nicht vorstellen, obwohl eigentlich schon damals klar war, dass irgendwann das Kühlen von Gebäuden genau den gleichen Stellenwert haben wird, wie das Heizen.

Dazu muss man auch noch berücksichtigen, dass ein wärmeschutzmäßig optimiertes Gebäude bei aktiver Kühlung gegenüber einem alten Haus klar im Vorteil ist. Der energiefressende "Kälteverlust" ist hier aufgrund der wesentlich verbesserten Dämmung und der strahlungsfilternden Fenster weitaus geringer.

Insgesamt glaube ich, dass das größte Problem in Sachen Bauphysik moderner Gebäude, das Steinzeitdenken der Bewohner ist. Nutzergewohnheiten, die sich in 30.000 Jahren Baukultur eingebürgert haben, laufen den heutigen Anforderungen diametral entgegen.

Dicke, massive Wände als Wärme/Kältespeicher sind genauso out, wie Fenster öffnen zur Temperaturregulierung.

SGG
Klopfer


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