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Vielleicht will er auch nur… (Sonstiges)

markus, Dienstag, 22.10.2024, 17:49 (vor 456 Tagen) @ brummbaer

… anregen über essentielle Dinge in diesem Kontext besser nachzudenken?


Exakt das. Und wenn das nur einer Person am Ende hilft, ist alles erreicht.


Ahja.


Finde den Gehalt an potentiellem Wissenszuwachs (Kurzform: Wer nicht arbeitet, erhält keine Rentenpunkte; auch für Kindererziehung nur sehr begrenzt) jetzt nicht all zu herausragend, als dass es für diese Info eines Hinweises bedurft hätte, aber gut, offenbar ist die Erwartungshaltung ja auch nicht all zu hoch.

Ich würde behaupten, dass die allerwenigsten Menschen dieses Thema auf dem Schirm haben. Die schauen höchstens auf die aktuellen Lebenshaltungskosten, aber nicht darauf, was in Sachen Rentenpunkten passiert. Und das, was dann der Versorgungsausgleich bei Verheirateten bewirkt, fehlt bei nicht Verheirateten im Falle einer Trennung halt komplett. Insofern ist das sogar eine super wichtige Sache für viele Frauen.

Es gibt sicherlich Konstellationen, wo dies durch die Mütterrente nicht der Fall ist. Je Kind gibt es 3 Punkte. Dafür muss ein Arbeitnehmer drei Jahre arbeiten und dabei ein Medianeinkommen von ca. 45.000 Euro/Jahr verdienen, um ebenfalls drei Punkte zu bekommen. Viele Menschen verdienen deutlich weniger. Da kann es dann sein, dass der Mann weniger Rentenpunkte auf dem Konto hat als die Frau.

Aber bei Gutverdienenden ist das anders. Ein Arbeitnehmer kann im Maximum etwa 2 Rentenpunkte pro Jahr erreichen. Wenn die Frau bei zwei Kindern nach sechs Jahren sechs Punkte erreicht hat, ist der Mann vielleicht bei bis zu zwölf Punkten. Hier müssten bei einer Trennung dann eigentlich drei Punkte rüberwandern. Allerdings geht das selbst auf freiwilliger Basis meines Wissens nicht.

Daher Frage an Marc: Was kann man da denn machen? Kann man von vornherein vertraglich festlegen, dass dies dann in Geld ausgeglichen wird? Kann man sowas erzwingen? Beispiel: Ein Rentenpunkt hat einen Wert von 8.436,59 Euro. In dem oben genannten Beispiel wäre es dann fair, wenn dies dann entsprechend in Euros ausgeglichen würde.


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