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Lasst uns reden... über Berufsunfähigkeit (Sonstiges)

brummbaer, Mittwoch, 23.10.2024, 22:43 (vor 455 Tagen) @ markus
bearbeitet von brummbaer, Mittwoch, 23.10.2024, 22:48

Man muss sich ja nicht über ein externes Unternehmen versichern lassen und kann sich selbst ein Notkonto einrichten. Und dann hat man die Kohle dennoch, ob invalide oder nicht.


Ein Notkonto ist aber schnell leer. Unser Notkonto sind 3 Nettogehälter von uns beiden...


Wenn man das, was eine (halbwegs auskömmliche) BU kostet, Monat für Monat anspart, sollte das Notkonto bereits nach wenigen Jahren deutlich voller als "nur" drei Nettogehälter sein.


Ich weiß nicht, was ihr für Vorstellungen habt, aber wenn so eine Versicherung 100 Euro kostet, reden wir über über 1.200 Euro pro Jahr. Was sind für dich „wenige Jahre“? Und wie willst du da auf nennenswerte Summen kommen, die bei Berufsunfähigkeit ausreichen würde?

Es ging mir um eine Antwort auf Hatebreed, der sagte:

Ein Berufsleben lang will ich sie aber nicht behalten. Ich bin mit dem Gröbsten durch und überlege, wie lange ich die BU noch brauche.

Nicht um "Summen, die bei Berufsunfähigkeit ausreichen würde[n]". Davon habe ich nirgends gepsrochen.

Das heißt, der betrachtete Fall soll doch gar nicht den Versicherungsschutz ersetzen.
Jetzt sind wir wieder beim kleinen Einmaleins: Wenn ich die versicherte Leistung tatsächlich in Anspruch nehmen muss, also der Versicherungsfall eintritt, ist es sicherlich immer besser eine BU-Versicherung zu haben, als diese nicht zu haben.
[Das Gegenteil ist natürlich auch richtig: Wenn der Versicherungsfall nicht eintritt, hat man halt "nur" gezahlt. Aber wenn es einem den Schlaf erleichtert, spricht ja auch grundsätzlich erstmal nichts dagegen. So funktionieren halt Versicherungen: Geld gegen Sicherheit.]

Wenn ich aber meinen Netto-Monatsgehalt (das wurde ja eingeworfen), also von mir aus 3000 € monatliche Auszahlung versichern möchte, liegt man vermutlich irgendwo bei 250-300 € (klar, ist natürlich stark abhängig vom eigenen Beruf). Sprich: 8-10 Prozent des Monatsnettos wären die Prämie; im Jahr also vereinfacht ein Monats-Nettogehalt, d.h. das angesprochene Notkonto ist bereits nach drei Jahren voller, als die Referenz von 3 Nettogehältern.
Darum ging es mir.

Dass so ein Notkonto selbst nach 10 Jahren ansparen, aber dann auch in (weniger als) einem Jahr aufgebraucht ist, ist aber hoffentlich genau so klar.


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