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Fragen über Fragen.... (Sonstiges)

micha87, bei Berlin, Sonntag, 15.08.2021, 19:53 (vor 1613 Tagen) @ Frankonius

1.) Wie finanzieren sich die Taliban?
2.) Warum gelingt es hoch gerüsteten und gut ausgebildeten westlichen Armeen nicht mit dem Pack fertig zu werden?
3.) Warum kann sich die doch auch von der Bundeswehr afghanische Armee sich nicht gegen die Taliban durchsetzen?
4.) Was haben die fast 20 Jahre Einsatz gebracht? Ein paar gute Jahre für die Frauen im Land?
5.) Was droht jetzt Frauen in Afghanistan, die etwas Menschenwürde gehabt haben?
6.) Wie erklärt man Angehörigen von gefallen Soldaten dieses Desaster?
Für die Freiheit ein Opfer gebracht klingt dann ja wohl fast zynisch.

1.) vgl. https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2152530 Spenden, Drogenanbau, Schutzgelder und durch Pakistan
2.) Weil Sie das Land nicht kennen und ein Gegner dort steht die dem Tod nicht mit Angst & Furcht entgegen stehen. Die binden sich einen Gürtel um und nehmen noch zig andere mit. Die Familie hat einen Märtyrer und Muttern hat noch 5 weitere Kinder
3.) Weil Sie das vielleicht gar nicht will/kann. Die ZEIT in Person von Matthias Naß fasst es in der Überschrift bereits gut zusammen: "Der Westen ist gescheitert, aber nicht allein schuld. "USA und Nato hätten nicht so überstürzt abziehen dürfen. Doch im Stich gelassen wurde das afghanische Volk von der eigenen Armee und der korrupten Regierung."

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-08/afghanistan-einsatz-usa-nato-truppenabzug-beteiligung-verantwortung

4.) So drastisch kann man es zusammenfassen.
5.) Ein Leben in einem streng muslimisch geführten Land nach den Regeln der Scharia.
6.) Denen wird ähnlich gedankt wie den letzten Soldaten die diesen Sommer zurückgekehrt sind und noch nicht einmal empfangen wurden von der Verteidigungsministerin. Wir haben eine seltsame Art von Wertschätzung, auch wenn ich diese Einsätze mehrheitlich ablehne gehen dort immer noch Menschen rüber denen das alles nicht völlig egal ist. Die werden für ein paar Monate mit einen mittleren fünfstelligen Betrag abgespeißt und dann soll es das gewesen sein. Überproportional viele Soldaten kommen aus dem Osten, hier sind es auch ökonomische Gründe die eine Rolle spielen. Eine Erfolgsgeschichte ist das wahrlich nicht, eher ein Spiegel unserer Gesellschaft.


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