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Der Staat ist in erster Linie überlastet. (Sonstiges)

istar, Donnerstag, 17.08.2023, 21:42 (vor 885 Tagen) @ Foreveralone

Ist ja auch eine Folge der vollkommen überbordenden Bürokratie, die das ganze Land so furchtbar lähmt. Und die ganzen Vorgaben und Richtlinien muss von Behörden überwacht werden, das geht gar nicht. Gleichzeitig blockiert man damit die Bewältigung der aktuellen Probleme. Meine Firma wollte z.B. viel mehr Wohnungen errichten in den letzten Jahren, als man realisieren konnte. Die Zinsen waren niedrig, die Pläne fertig in der Schublade, die Grundstücke vorhanden. Aber die Baugenehmigungen kamen nicht, dafür ein Gutachten nach dem anderen. Jetzt sind die Zinsen wieder hoch und die Pläne bleiben in der Schublade…

In meinem Empfinden ist dieser Staat nur noch disfunktional und man geht die Probleme nicht an. Man müsste Volldampf auf die Zukunft ausrichten, vor allem in Bildung und Infrastruktur. Das weiß man auch, aber man setzt es einfach nicht um. Jetzt ist es wieder die schuldenbremse. Wir haben im Grunde eine nationale Notlage, die Zukunft und der Wohlstand des Landes stehen auf dem Spiel bei dem Berg von Problemen und Regierung streitet über 2 Milliarden mehr oder weniger für die Kindergrundsicherung.


Kaputt sparen. Eines der wichtigsten Ämter musste halt ein FDP-Politiker inne haben. Dieser Geiz wird ja auch in diversen Unternehmen gelebt, nur das Nötigste.

Die Schuldenbremse steht im Grundgesetz und hat nichts mit Geiz zu tun.Sich in Zeiten steigender Zinsen und beginnender Deindustrialisierung munter ohne Limit verschulden zu wollen, wäre fahrlässig.
Für den Abbau von Bürokratie müsste man das auch nicht, eher sollte dadurch finanzieller Spielraum entstehen.

Wir haben Probleme, aber von einer nationalen Notlage sind wir noch weit entfernt.
Grade über solche Dramatisierung freut sich die AfD,


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