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Nach Angriff auf Flüchtlingsheim: Demo in sächsischer Kleinstadt (Sonstiges)

bambam191279, Dortmund, Freitag, 18.08.2023, 16:12 (vor 884 Tagen) @ istar

Fachkräftemangel gibt es aber auch im Handwerk. Klar hat das damit zu tun, dass man Menschen ordentlich bezahlen muss und würdige Bedingungen schaffen muss.
Es gibt aber immer mehr Schüler, die garnicht vor haben irgendwann einen Beruf auszuüben. Keine Ahnung ob das daran liegt, dass die „Youtuber“ für einen Beruf halten, ob denen vorgegaukelt wird, dass Deutschland nur auf den kleinen Justus wartet weil er ja DAS Supertalent ist, oder ich täusche mich und das war schon immer so.


Warum sollte Youtuber kein Beruf sein? Ich glaube, dass Leute wie Montana Black oder sogar auch Gurkensohn damit mehr Geld verdienen als wir in unseren 40 Stunden Jobs. Ich glaube nicht, dass man die auslachen kann. Es ist umgekehrt. Die lachen eher uns aus.


Das mag sein, aber da ja mittlerweile jeder mit nem Handy zum Superstar werden könnte, ist die Wahrscheinlichkeit ja relativ hoch dass die Jugend von heute eher versucht bis in die Zwanziger so zu Kohle zu kommen, denn im Zweifel fängt der Staat sie auf.....
Und schwupps ists zu spät.
Ferner sind viele Kanäle ne zeitliang hip und im Vergleich sind es dann wenige die sich dauerhaft halten.

Mal blöd überlegt, sollte die Social Media Präsenz aus welchen Gründen auch wegfallen, was machen die Leute nach 10 Jahren Youtube?
Nicht jeder wird Connections haben/behalten oder Mios zurückgelegt haben.....


Dann kann man immer noch einen 0815-Job ausüben oder eine Umschulung machen. Möglichkeiten gibt es heute genug. Die meisten YouTuber machen das eh erstmal nur nebenbei. Erst wenn sie merken, dass sich das durch Wachstum der Abonnenten und Klicks rechnet, machen sie sich damit selbstständig.

Ich finde eher die altbackene Einstellung, die Leute müssen eher Metzger, Paketbote oder Sachbearbeiter werden, problematisch. Denn damit wird man garantiert nicht reich. Das ist höchstens eine Garantie, ewig im Hamsterrad gefangen zu bleiben.


Ich bin altbacken und sage: am wichtigsten ist ein Job,der einen ausfüllt und der einem Spaß macht.

Wenn mir jemand erzählt, er wolle mit YT reich werden, dann ist das genauso, als ob mir einer sagt,er wolle Fußballprofi werden.

Kann beides klappen, die Konkurrenz ist aber groß.

Richtig. sagt ja auch niemand dass es nicht klappt.
Aber am Ende zahlt für die Träumerei erstmal wieder die Gemeinschaft. Also die im Hamsterrad gefangenen wie es der Vorposter so schön umschrieb.
Denn zum einen muss irgendwer den scheiss gucken und zum anderen muss auch einer die beworbenen Produkte kaufen.
Und das werden eher normalos denn reiche Youtuber sein.


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