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Das Märchen der Autofreien Jugend (Sonstiges)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 15.08.2024, 20:04 (vor 524 Tagen) @ Lattenknaller

Was heißt schroff. Er kotzt doch selbst sofort rum.
Ich beschreibe ihm höflich, wie ich es sehe, dass in der BRD 24 Mio. Deutsche in Großstädten leben, wozu jede Provinzstadt mit 100.000 Einwohnern zählt. Dann kommt er mit "ignorieren" und "passt nicht ins Narrativ" und was weiß ich. Ohne selbst mehr zu liefern als eigene Erzählungen. Gleiches Spiel in einem anderen Strang.
Typischer Boomer. Lasse ich zukünftig einfach links liegen.


Dafür sorry hatte deine Antworten erst danach gesehen. Welcher andere Strang?


Schwamm drüber.
Das mit dem "Laden beim Supermarkt". Ich wollte damit lediglich aufzählen, wie schwierig es in der Dortmunder Stadtmitte ist, einen eben solchen Supermarkt zu finden, bei dem man laden kann. Es sollte kein Plädoyer gegen das E-Auto sein. Und das, obwohl doch genau in dem Umfeld, urbanes Leben, ein Produkt "kleines E-Auto" optimal wäre (sofern ein Auto benötigt ist). Ich wüsste in der City wirklich ad-hoc keine Anlaufstelle, bis auf Arbeitgeber, einiges von der Stadt aufgebautes und bei Tankstellen wie der Aral Richtung Geschäftsstelle, wo hin hinfahren könnte. Ich würde tatsächlich wohl einen dieser REWE Supermärkte in einem Vorort ansteuern. Aber das ist ja auch eigentlich nicht Sinn der Übung.
Was ich sagen will: In den Cities sind trotz der noch nicht überwältigenden Anzahl von E-Autos Ladepunkte eine echte Ausnahme. Bevor ich umgezogen bin, hat mich noch ein Ex-Kollege besucht. Und obwohl ich zwischen Möllerbrücke und Kreuzstraße gelebt habe, also super zentral, hat er vorher auf seiner interaktiven Karte eine Ladestelle südlich vor den Westfalenhallen ausfindig gemacht, wo er sich 30 Minuten hingestellt hatte. Das ist doch Wahnsinn.


Lokale Unterschiede habe ich als ich im Juli drei Wochen mit dem Stromer unterwegs war auch festgestellt. Bei meiner Mutter in der Stadt im Stuttgarter Speckgürtel hatten alle größeren Supermärkte bereits Schnelllader. In Frankfurt war das schwieriger.
Lidl hat wohl ein Drittel seiner Filialien bereits ausgestattet. Weitere sollen folgen. Aber nach welcher Strategie vorgehen ist mir nicht bekannt. Platzgründe? Netzkapazität? Die Tankstellen müssen ja zwangsweise ab 2028. Aber alle wollen irgendwie tausende von Ladestationen aufstellen, zumindest den Presseverlautbarungen nach. Eine kohärente Strategie erkenne ich aber gerade nicht.

Das sehe ich auch zunehmend skeptisch. Wie viel so politische Vorgaben wert sind, sieht man aktuell beim Thema Verbrennerverbot. Nach allem was man so in der Branche hört, steht das momentan sehr hart auf der Kippe. Ob man das mit 2028 echt so durchzieht?
Für mich stellt sich auch die Frage: wo liegt das Problem? So eine Ladestationsinfrastruktur kann eine westliche Industrienation nicht überfordern. Wir wollen hier ja keine 100 neue AKWs in 5 Jahren bauen. Seit Corona sind knapp vier Jahre vergangen. Wenn man es ernst meint, mit der Mobilitätswende und der E-Mobilität, hätten doch schon in den vier Jahren mindestens 400.000 neue Ladesäulen entstehen müssen.


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