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Watzke: Solidarität und Geduld (BVB)

koom, Montag, 25.11.2024, 12:35 (vor 417 Tagen) @ stfn84

Mir missfällt es aber, dass es auch in diesem Forum mehr und mehr nur noch um s/w Ansichten geht. Nach dem Spiel gegen Heidenheim waren wir mal wieder wer, nach den drei Niederlagen in Folge aber im Grunde nur noch kurz vorm Abstieg entfernt.

Das ist die Krux von Internet Foren. Die meisten haben hier sehr diverse Meinungen, viel im Graubereich. Und ich unterstelle mal, das fast jeder dem BVB nur Gutes will. Aber das Destillat einer Diskussion im Internet wird primär dominiert von denen, die am lautesten und meisten schreiben. Da reichen schon 5 Leute in einer Diskussion mit 20 Leuten, die die ganze Stimmung so ausschauen lassen, das alles Scheisse ist.

Viele kritisieren, dass der BVB zu ambitionslos sei, weil man schließlich auf die Bayern und den Etatunterschied verweist. Im gleichen Atemzug muss man aber natürlich sehr viel besser als die Konkurrenz sein, weil man eben einen viel höheren Etat hat... Das ist dann alles in sich unschlüssig.

Nicht unbedingt. Die Sache ist: Der BVB _hat_ den zweitgrößten Etat. Und zwar extrem deutlich vor den meisten anderen Bundesligisten, etwas weniger deutlich zu RB Leipzig (dem anderen Herausforderer, der sich als solches auch positioniert). Schon zu Bayer und Stuttgart ist schon eine solide Lücke drin, die durchaus einen Topspieler ausmacht.

Worauf ich hinaus will: Wenn du jetzt einen moderaten Etat hast, sagen wir bspw. so den 6. Größten, dann ist man auch bei dem Ertrag entspannter. Siehe Frankfurt, das hier viele immer wieder über den grünen Klee loben für ihre Spielertransfers. Es ist einfach entspannter, wenn du per Geld-Status eben keinen Anspruch erhebst, die Bayern anzugreifen. Dann freut man sich über jeden Platz nach oben, über jeden Giganto-Transfer.

Der Status des BVB ist seit 1-2 Jahrzehnten nun aber so, dass man eigentlich das Barcelona zu Bayerns Real Madrid sein müsste. Die Medien und alle anderen tun auch dergestalt. Der BVB-Boss ist "politisch" ähnlich mächtig wie einst die Bayernbosse (zumindest formell), der Kader besteht gefühlt aus der deutschen 1b-Nationalmannschaft. Der Status als börsennotiertes Unternehmen bringt potentiell auch nochmal etwas "Effizienzkultur" rein. Unter dem Gesichtspunkt ist Platz 5 schon hart versetzungsgefährdet. Auch auf dem Platz - jetzt mal rein nach spielerischer B-Note - waren die vergangenen Saisons nicht gut. Es ist also weniger Ausdruck von "Pech", als eher schon ungenügende Leistungen des Vereins.


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