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Mindestens ein toter Jugendlicher, einem Mann mussten beide Unterarme amputiert werden (Sonstiges)

Zico80, Montag, 02.01.2023, 14:34 (vor 1111 Tagen) @ Zico80

2. Aber auch durch die volle Stärke des Rechtsstaat zeigen das man Herr im Haus ist. Harte Strafen bei entsprechendem Vergehen. Bei Leuten die keine deutschen Staatsbürger sind klare Rückführung in die Heimatländer bei entsprechenden Straftaten.

Solche Forderungen sind mMn nicht nur wenig durchdacht, sondern gefährlich aus meiner Sicht (was kein Vorwurf sein soll, sondern nur eine Feststellung). Begründung: Der Rechtsstaat ist stärker als jemals zuvor, die Verfassungsschutzbehörden sind aufgebläht ohne Ende, die Militärisierung der Polizei schreitet unaufhaltsam voran. Daran liegt es also nicht.

Ausserdem zeigen alle Studien, dass die härte der Strafen nur einen geringen bis gar keinen Einfluss auf Rückfälligkeit von Gewaltverbrechern hat.

Zudem: Für die abgelehnten Asylbewerber gibt es auch nach unserem bereits extrem eingeschränktem Asylrecht (im Vergleich zur Vergangenheit in der BRD) Abschiebehindernisse, die die Politik nicht auszuräumen vermag. Bswp. dass das Heimatland diese Leute nicht wieder aufnimmt oder das - aus verschiedenen Gründen - keine Identifikation möglich ist und somit kein Land diese Leute aufnimmt. Die Politiker, die dann Versprechen "Gewalttäter abschieben" wissen das ganz genau. Es geht ihnen häufig nur darum, weiter zu hetzen und zu spalten. Auch sie selber in Regierungsverantwortung hätten (und haben es in den letzten Jahren nicht getan) keine Chance das zu ändern und dass macht es zu reinem Populismus, es anderen vorzuwerfen.

> Wenn jemand als Gast in ein Land kommt ist er auch als solcher zubehandeln. Mit Respekt und Hilfsangeboten um sich sein Leben aufzubauen. Wenn der Gast sich dann entscheidet diese Gastfreundschaft auszunutzen um schwere Straftaten zu begehen (wir reden jetzt nicht davon wenn man mal ein Snickers im Lidl mitgehen lässt) hat der Gastgeber jedes Recht ihn wieder auszuladen.

Nicht nur in ein Land, sondern das gilt generell. Deswegen frage ich mich jetzt gerade, warum Du das auf Gäste in einem Land beziehst, nachdem Du vorher die ganze Zeit über "Menschen mit Migrationshintergrund" geschireben hast. Sind Dir die Unterschiede bewusst?

Gäste sind bspw. wir im Urlaub auf Mallorca, Menschen mit Migratisongeschichte in Deutschland sind Menschen, die oder deren Vorfahren nach Deutschland immigriert sind. Mit "Gastrecht" hat es überhaupt nix zu tun, meistens sind "Menschen mit Migratsionsgeschichte" deutsche Staatsbürger und hier geboren oder zumindest sozialisiert. Deswgen müsstest Du schon genauer definieren, wer hier dMn "Gast" ist und wer nicht. Mein Grossvater mütterlicherseits kommt aus der tschechischen Republik. Offiziell gelte ich damit in Deutschland als "Mensch mit Migrationshintergrund". Darf ich jetzt weniger machen als Du?

> Das sind jetzt mal ein paar spontane Ideen. Da gibts genug Experten die es noch besser wissen.

Danke dafür. Und die gibt es bestimmt.


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