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Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss (BVB)

Phil, Dienstag, 10.03.2026, 11:25 (vor 1 Stunden, 43 Minuten) @ laufendessen

Das wäre sicherlich eine gute Möglichkeit, um dem ganzen ein wenig mehr Form zu geben. Ein weiterer Faktor müsste sein, dass jedenfalls jede Entscheidung die nicht auf irgendwelchen "Linien" beruht, nicht mit Standbildern oder Superzeitlupen zu bewerten. Das müsste sofort weg. Im Eishockey z.B. ist das meines Wissens auch so, dass die Schiedsrichter dann nur die reale Geschwindigkeit aus eben unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen bekommen.

Standbilder und Zeitlupen für Fouls oder Handspiel müssen weg.

Und klar, es müsste auch wieder deutlicher gemacht werden, dass nur dann überhaupt ein Eingriff erlaubt ist, wenn der Schiedsrichter auf dem Platz sagt, dass er es nicht gesehen hat. Hat er eine Entscheidung treffen können, weil er es eben gesehen hat, sollte diese auch gelten.

Ich nehme mal den zurückgenommenen Elfmeter in Köln. Ich bin mir recht sicher, hätte er NICHT Elfmeter gepfiffen, hätte der VAR ihm gesagt "Guck dir das noch einmal an". Er wäre dann nach draußen gegangen und hätte auf den Punkt gezeigt. Sprich, immer dann, wenn er rausgeht, wird doch wirklich weit überwiegend auch die Entscheidung korrigiert. Obwohl es einfach eine klar sichtbare Aktion war, er sie bewertet hatte und eben zu dem Schluss kam: Elfmeter.

Das Handspiel von Couto z.B., würde ich behaupten, hat er (wie bei so vielen Handspielen) gar nicht wirklich gesehen. Da hätte er noch mal drauf gucken können. Und in realer Geschwindigkeit, bei einer normalen Auslegung der Handregel (und nicht der, wie sie inzwischen ausgelegt wird, auch weil eben Standbilder und Zeitlupen zum Einsatz kommen) hätte er im Zweifel wohl binnen weniger Sekunden gesagt "Ne, das ist dann eher kein strafbares Handspiel".

So aber hat man eben ein Gemisch aus allemmöglichen Faktoren, die dann eben wie du sagst auch dazu führen, dass es minutenlang dauert, bis überhaupt irgendeine Entscheidung entsteht. Wie viele Minuten waren es in Köln nun wieder am Samstag? 5 Minuten so in etwa zwischen "Ich pfeife ein Foul, geben Gelb, spreche mit dem VAR, gehe zum Bildschirm, erzähle es dem Publikum, gebe dem Spieler Rot, der Spieler geht nach Diskussionen vom Platz und das Spiel wird fortgesetzt" ....

Das ist dann wirklich nur noch schwer erträglich und mir scheint da dann schon fast Boshaftigkeiteine Rolle zu spielen (eher aber wohl das finanzielle partizipieren an den VAR Strukturen), dass ein Verband und die Liga daran nichts ändert; es eher immer weiter auf die Spitze treibt.

MFG
Phil


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