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Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss (BVB)

stfn84, Köln, Mittwoch, 11.03.2026, 10:08 (vor 2 Stunden, 8 Minuten) @ nico36de

Ich sehe aber nicht was ein Challenge-System ändert, außer womöglich die Anzahl der Überprüfungen zu reduzieren.


Siehst du nicht oder willst du nicht sehen? Wurde doch nun schon zigmal durchgekaut. Die Subjektivität der Beurteilung der Eingriffsschwelle des VAR würde wegfallen. Und das ist nun einmal auch aus meiner Sicht das größte Übel des VAR.

Die subjektive Eingriffsschwelle des VAR würde durch die subjektive Eingriffsschwelle des Trainers ersetzt.

Das würde dann aber eben selbstverständlich auch in Einzelfällen dazu führen, dass eine mehrmals benachteiligte Mannschaft eine 80:20/90:10 Entscheidung gegen sich auch nach einem Check akzeptieren muss um kurz darauf eine klare Tätlichkeit oÄ nicht mehr prüfen lassen zu können.

Ich wüsste nicht was daran besser ist und habe auch noch keine entsprechende Argumentationskette vernommen.

Hatten wir auch schon. Für Unsportlichkeiten wie Tätlichkeiten könnte man ein Eingreifen des VAR von sich aus zulassen.

Aber den VAR soll es in dem hier skizzierten Challenge-System doch nicht mehr geben. Wenn man das System parallel einführt hätte man vermutlich nur mehr Challenges - kann man mögen, muss man aber ja nicht.

Der VAR ist und bleibt der Versuch den Fußball von Fehlentscheidungen zu befreien und wurde seit jeher als Objektivierung verkauft. Die bleibt aber naturgemäß aus, weil es eben an zig Variablen hängt wann und wie der VAR wirklich eingreift.


So wie sie bei der alleinigen Tätigkeit eines Schiedsrichters und dessen Linienrichter auch ausbleibt. Und zwar noch in höherem Maße.

Es bleiben Äpfel und Birnen.
Der VAR wurde ja eingeführt um Fehlentscheidungen zu verhindern/zu minimieren. Aber, da es eben idR keine s/w Entscheidungen sind ist der Vergleich eher mit einer situativ ausfallenden Torlinientechnik zu ziehen ist. Daher ist die Kritik am VAR keine Kritik an Fehlentscheidungen per se.

Wenn es um die Überarbeitung des VAR gehen soll wäre ich eher dafür Slo-Mos abzuschaffen. Der Schiedsrichter darf sich gerne Dinge erneut in Real-Time anschauen und seine initiale Entscheidung anpassen, wenn er denn nun einen klaren Wahrnehmungsfehler hatte. Wenn es aber nur darum geht, dass der Schiedsrichter ein Foulspiel so wahrnahm, dass der Abwehrspieler den Stürmer am Fuß trifft und die TV Bilder ein "Trefferbild" (welch alberner Begriff im Fußball) fünf cm höher zeigen, ist das eben kein Wahrnehmungsfehler.


Das sehe ich auch so! Die Feststellung eines Abseits um einen halben Zentimeter mit einer kalibrierten Minute, auf die man zwei Minuten warten muss, können sich nur Gestalten einfallen lassen, die nicht allzu sehr an den Sport denken.

Schön, dass wir sogar mal einer Meinung sein können ;-)


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