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Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss (BVB)

stfn84, Köln, Mittwoch, 11.03.2026, 08:01 (vor 2 Stunden, 48 Minuten) @ VM

Das mag sein, wobei es ein in sich logischer Vorgang ist.

Der VAR "hatte das primäre Ziel, die Gerechtigkeit und Fairness durch die Reduzierung von spielentscheidenden Fehlentscheidungen zu erhöhen, weshalb Du zwangsläufig auch festlegen muss in welchen Situationen er eingreifen kann und soll. Daher war es logisch, dass man nicht jede Ecke, jede gelbe Karte oder jeden Freistoß der 20/25/30 Meter vom Tor entfernt ist mit Kamerabildern prüft um die Einschätzung des Schiedsrichters zu stützen oder eben zur gemeinsamen Diskussion zu stellen. Und natürlich kannst Du nicht immer prüfen und mit dem "On-Field-Schiedsrichter" diskutieren sondern ihn nur dann ansprechen sobald man einen deutlichen Fehler erkennt. Wobei man die psychologische Komponente natürlich immer gerne ausblendet...

Natürlich hätte man damals auch schon sagen können, dass man statt anlassbezogener Checks mit Eingriffsschwelle ausschließlich Challenges zulässt (wobei ich nicht wüsste in welchem Sport das praktiziert würde). Ich sehe aber nicht was ein Challenge-System ändert, außer womöglich die Anzahl der Überprüfungen zu reduzieren.
Das würde dann aber eben selbstverständlich auch in Einzelfällen dazu führen, dass eine mehrmals benachteiligte Mannschaft eine 80:20/90:10 Entscheidung gegen sich auch nach einem Check akzeptieren muss um kurz darauf eine klare Tätlichkeit oÄ nicht mehr prüfen lassen zu können.

Der Trend geht aber ja eher dahin, dass man mehr Checks durchführt, spätestens ab Sommer wenn man auch Eckbälle und zweite gelbe Karten prüfen will.

Der VAR ist und bleibt der Versuch den Fußball von Fehlentscheidungen zu befreien und wurde seit jeher als Objektivierung verkauft. Die bleibt aber naturgemäß aus, weil es eben an zig Variablen hängt wann und wie der VAR wirklich eingreift.

Wenn es um die Überarbeitung des VAR gehen soll wäre ich eher dafür Slo-Mos abzuschaffen. Der Schiedsrichter darf sich gerne Dinge erneut in Real-Time anschauen und seine initiale Entscheidung anpassen, wenn er denn nun einen klaren Wahrnehmungsfehler hatte. Wenn es aber nur darum geht, dass der Schiedsrichter ein Foulspiel so wahrnahm, dass der Abwehrspieler den Stürmer am Fuß trifft und die TV Bilder ein "Trefferbild" (welch alberner Begriff im Fußball) fünf cm höher zeigen, ist das eben kein Wahrnehmungsfehler.
Zudem sollte es nach Möglichkeit nur ein sehr kleines VAR-Team geben, um dort zu versuchen eine möglichst einheitliche Linie hinein zu bekommen.

Trotz unterschiedlicher Auffassungen und Meinungen zum VAR können wir uns aber eines gewiss sein: Die DFB Schiedsrichter GmbH wird anders handeln :-)


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