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Anschlussfrage (BVB)

uwelito, Wambel forever, Freitag, 13.03.2026, 19:27 (vor 1 Stunden, 57 Minuten) @ jniklast

Dann weißt du falsch. Den Zeitpunkt der Ballabgabe mit dem Ball zu bestimmen, wäre komplett sinnfrei. Warum, erkennst du, wenn du dir durchliest, wie die Abseitserkennung mit KI funktioniert. Der link wurde ja genannt.


Für so einen dummen Kommentar hast du einen ganz schön unverschämten Ton drauf. Den Zeitpunkt der Ballabgabe zu bestimmen ist eben elementar um einen möglichst geringen Fehler drin zu haben. Die Position der Spieler lässt sich zwischen zwei Frames relativ leicht interpolieren, die Ballabgabe nicht. Und genau deswegen wird das bei der FIFA und anderen SAOT Lösungen verwendet. Und Spanien will nun wohl auch darauf umstellen.

Das ist korrekt, ich glaube, dass La Liga aktuell bereits auf einen Sensor-Ball für 25/26 umgestellt hat. Die Studie bezog sich ja auf 24/25, wo das noch nicht der Fall war. In der BL nutzt man einen Sensor-Ball. Wenn ich mich an korrekter Stelle eingelesen habe, gilt als „Moment der Ballabgabe“ der erste Kontakt, der vom im Ball verbauten Sensor registriert wird. Aber auch hier stellt sich natürlich weiterhin die Frage nach Latenzen, denn die Registrierung muss ja mit weiteren Variablen - der Positionierung von Spielern auf dem Spielfeld und der Abstand verschiedener Körperteile zur Torauslinie - in ein Verhältnis gesetzt werden. Schon das Adjektiv „halbautomatisch“ macht dabei deutlich, dass weiterhin ein gewisser Raum für menschliche Fehler („bias“) existiert. Jetzt stellt sich die Frage, wie man damit umgeht, dass einerseits durch die eingesetzte Technologie eine 100% korrekte Entscheidung (von Spielern, Trainern, Fans, Medien etc.) erwartet und auch von den Verantwortlichen Instanzen suggeriert wird, diese Perfektion aber in der Praxis nicht garantiert werden kann. Aktuell ist das eine Blackbox - Transparenz Fehlanzeige. Ich bin davon überzeugt, dass in der gesamten Schiedsrichterei Transparenz -neben Aufrichtigkeit- eines der höchsten Güter ist. Gibt man aber jetzt offen zu, dass auch mit technologischer Hilfe keine perfekten Entscheidungen garantiert werden können, wird das natürlich zu einer (berechtigten und notwendigen) Diskussion führen.


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