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Playboy JFK (Sonstiges)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 31.08.2023, 10:07 (vor 872 Tagen) @ Pfostentreffer
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 31.08.2023, 10:12

In dem Zuge könnte man dann auch sagen "Ja gut, Straßennamen (als Beispiel) mit Nazi-Sympathisanten (Künstler, Sportler usw.) unter Nazideutschland, die in den 50/60er Jahren mal so benannt wurden, da waren die Deutschen in der Aufklärung ja auch noch nicht so weit, das lassen wir jetzt einfach mal so stehen".
Ist kein Argument.


Mh. Erstens gibt es in Deutschland noch haufenweise Strasse Plätze Parks etc. die nach Nazis, Rassisten, Antisemiten oder - wie Du es ausdrückst- Nazi Sympathisanten (wo man schon fragen kann, wo der Unterschied zu Nazis liegt?) benannt sind.

Zweitens: Findest Du Deine Gleichwertigkeit von "Sex mit mehreren Frauen haben" und "wir töten alle die nicht unseren Vorstellungen entsprechen" sowie "einen Weltkrieg mit 50 Millionen toten" angebracht?

Drittens: Kennedy hat sich kein System geschaffen, um junge und Minderjährige Mädels zu verführen und zu missbrauchen. Zumindest hätte ich davon noch nie gehört. Wr hat auch keine "Kunstwerke" über seine Vergewaltigungephantasien an Minderjährigen veröffentlicht.

Viertens: Kennedy wurde 63 getötet. Damals konnte ein Mann seiner Frau in Deutschland (und auch nich deutlich später) seiner Frau verbieten, zu arbeiten. Das allgemeine Frauenbild war also ein deutlich anderes als die Gesellschaft, in der sich Till Lindemann heute bewegt.

In Anbetracht dieser 4 Punkte (und noch deutlich mehr) finde ich es total verständlich, dass Strassenamen etc. von Nazis endlich langsam mal umbenannt werden, JFK's aber nicht.

Zu Punkt 1: Aber das wird doch glücklicherweise massenhaft angegangen. Selbst in meinem kleinen Dorf im Sauerland wurden vier Straßennamen geändert. Rein juristisch gesehen von Künstlern die keine Täter waren, um auf die Frage zurückzukommen, was sie voneinander unterscheidet. Nazi war halt jeder Deutscher zu der Zeit, der nicht aktiv in den Widerstand ging.

Zu Punkt 2: Meinst du nicht, dass wenn es eine Dingsbums-Lindemann-Straße gäbe, dass das schon zur Diskussion stünde, diese umzubenennen?

Zu Punkt 3: Mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig. Die SA hat die Ermittlungen und das Verfahren dazu eingestellt, mit diesem Statement könnten dich die Anwälte Lindemanns fies durchs Dorf treiben.
Aber davon ab, minderjährig vielleicht nicht, aber ja, es scheint ganz so zu sein, dass JFK aus dem Weißen Haus zeitweise eine Art Laufhaus gemacht hat. Google mal Mimi Alford, eine von JFKs damaligen Praktikantinnen, seinerzeit so gerade eben volljährig. Oder unzählige Aussagen von anderen Mitarbeidenden.

zu Punkt 4: Na und? Wie viele Verbrechen oder moralischer Unrat sind in der Vergangenheit im damaligen guten Glauben entstanden? Deswegen wird das heute dennoch zurecht verurteilt.


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