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Corona News 8.7.2021 SPON (Corona)

Lutz09, Tor zum Sauerland, Freitag, 09.07.2021, 11:12 (vor 1019 Tagen) @ Frankonius

Man hört und liest im echten Leben und im Internet ja so manches. Gutes wie Schlechtes, Konstruktives und Destruktives, genauso wie Optimistisches und Pessimistisches. Heute morgen habe ich etwas, wie ich finde, echt Kluges gelesen.

Wollte ich euch nicht vorenthalten.

Mit dem Virus leben ohne #Lockdown. Forderung einer Minderheit? Nein.
Nicht, weil die, die das sagen, in Wirklichkeit eine "ungehörte Mehrheit" wären – das wäre eine unbewiesene Behauptung. Sondern weil es keine Forderung ist, sondern eine Beschreibung der Realität.
Wir können nicht jeden Winter einen Lockdown mit geschlossenen Schulen und Restaurants, Ausgangssperre etc. machen, ganz unabhängig davon, dass wir bei vielen Maßnahmen keine Evidenz für ihre Wirksamkeit haben.
Aber selbst wenn sie allesamt hervorragend wirkten: Keine Gesellschaft hält das dauerhaft aus.
Es ist dann irgendwann auch völlig egal, was Karl Lauterbach, Klaus Stöhr, Viola Priesemann oder Wolfgang Kubicki oder sonstewer dazu sagen.
Keine (Wahl-)Bevölkerung wird dies als Dauerzustand akzeptieren. Völlig egal, ob der / die Kanzler/in nun Baerbock, Laschet oder Scholz oder wie auch immer heißt.
Denn fast alle dieser Maßnahmen haben eben "Nebenwirkungen". Es stimmt nicht, dass darüber nicht geredet wird. Manches wurde früh aufgegriffen, manches (zu?) spät. Einiges wird vielleicht bagatellisiert, anderes möglicherweise aufgebauscht.
Und, ja, im Angesicht einer unbekannten, schwer einzuschätzenden Bedrohung ist es natürlich Aufgabe des Staates, "von oben" einzugreifen. Die Frage ist wie, wo wir wieder bei den Aspekten Wirksamkeit, Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit wären.
Dazu gehört aber auch, dass der Staat irgendwann die Kompetenz für kollektive (sprich: pauschale) Eingriffe verliert (unabhängig davon, ob diese nun "soft" wie z.B. in Schweden oder "hart" wie z.B. in Neuseeland sind).
Die Verfügbarkeit einer Impfung für alle, die geimpft werden wollen, wäre so ein Wendepunkt. Auch wenn sie nicht kategorisch vor Ansteckung und Weitergabe schützt (sterile Immunität): sie reduziert nachweislich das Risiko einer schweren Erkrankung, und zwar deutlich.
Im Sinne einer wirklichen Coronaaussöhnung, die nicht immer nur die alten Argumente wieder aufs Tableau bringt, sollten wir mal drüber sprechen, ob wir dauerhaft so leben wollen oder können!
Es nutzt da mE auch nichts, immer wieder drauf hinzuweisen, dass man dies und jenes schon viel früher gewusst habe. Ebenso wenig hilft es, sich ständig gegenseitig "Manipulation" oder "Desinformation" vorzuwerfen.
Die allermeisten von uns wollen, dass das Ding bald durch ist und dass ein wirklich normales Leben – wie bis vor März 2020 – wieder möglich ist bzw. ermöglicht wird. Es wäre an der Zeit, sich auch genau so zu verhalten.


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