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Heute an der Tanke - Einordnung Spritpreise (Politik)

Gargamel09, Donnerstag, 02.04.2026, 17:52 (vor 19 Stunden, 27 Minuten) @ istar

Absolut und ich kann mit diesem Relativismus, um den Menschen der Mittel und besonders der Unterschicht berechtigte reale finanzielle Sorgen abzusprechen, ehrlich nicht viel anfangen.

Ich habe nicht mal ein Auto, bin mir aber darüber im klaren, welche Tragweite dieser Krieg auf alle Lebensbereiche haben wird. Da wird einem mulmig, deswegen kaufe ich auch jetzt schon Lebensmittel des wöchentlichen Bedarfs auf Vorrat.


Sich Sorgen zu machen ist ja auch völlig in Ordnung. Niemand weiß, wo die Reise hingeht und wo wir oder die Welt in einem Jahr stehen.
Trotzdem stehen die Chancen hier in Deutschland und in den meisten Ländern der EU ziemlich gut, heile aus der Nummer rauszukommen.
Für mich ist es deutlich bedrohlicher, wie schlecht wir auf eine mögliche Aggression Russlands vorbereitet sind, da gibt's zwar auch Bemühungen, dies zu ändern, aber die sind mir zu langsam. Ich meine nicht nur die Bundeswehr, sondern auch Infrastruktur, Zivilschutz etc.

Sich nicht verderblich Lebensmittel zuzulegen ist keine schlechte Sache, die Preise werden noch um einiges steigen, da geht gar kein Weg dran vorbei. Bei den Spritpreisen können die Firmen gar nicht anders, als die Preise weiterzugeben, vor allem Diesel ist so teuer geworden.
Das Leben wird sehr teuer werden und weil im Nahen Osten nun sehr viel zerstört worden ist, werden die Preise für Öl und Gas, selbst wenn das morgen vorbei sein sollte, was nicht der Fall sein wird, nicht sofort nach unten gehen, sondern nur sehr sehr langsam.

Und das ist die größte Sorge - Russland hat jetzt noch 2,5 Jahre Zeit, "uns" anzugreifen, danach dürfte erst mal wieder ein vernünftiger Politiker Präsident werden und da ist die Tür vorerst wieder zu. Selbst wenn die in der Ukraine beschäftigt sind, für die Balten reicht es noch und dann stünden wir allein da und müssten diesen Angriff ohne die USA abwehren. Ich mache mir da keine Illusionen mehr, dass Trump auch nur einen Finger rührt, sich für die Balten mit Putin anzulegen. Ich hoffe es natürlich nicht, dass der Russe das mal austesten möchte, um zu sehen, wie der Papiertiger reagiert, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, steigt von Monat zu Monat.


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