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Angebliche Abläufe vor dem Angriff (Politik)

Blarry, Essen, Mittwoch, 08.04.2026, 00:01 (vor 18 Stunden, 37 Minuten) @ FourrierTrans

Man muss schon mit dem Gehirn eines Golden Retreivers bestückt sein, um so einen herbeifantasierten Ablauf zu schlucken. Naiver kann man es sich kaum ausmalen.

Jau, natürlich wird bei einem Angriff der in der gesamten Region zutiefst verhassten USA auf den Iran dieses eine Mal kein rally-around-the-flag-Effekt auftreten. Das Regime wird einfach weggehen, und schon fließen wieder Öl und Honig.

Der Iran grenzt an Afghanistan und den Irak. Beide Kriege und deren Auswirkungen für die betroffenen Menschen und die Region sind noch frisch im Gedächtnis. Ein innerlich viel stärker frakturiertes Afghanistan war nicht zu kitten, 20 Jahre Krieg, um die Taliban als rechtmäßige Herrscher des Landes zu legitimieren. Der Iran ist dreieinhalbmal so groß wie der Irak, hat doppelt so viele Einwohner. Zu Spitzenzeiten des Irakkriegs war eine Truppenstärke von einer halben Million nötig für die Besatzung. Wo sollen international isolierte USA genug Willige zusammentrommeln? Ohne "boots on the ground" ist kein Regimewechsel zu holen. Und selbst mit Besatzung zeigen die letzten Beispiele, selbst Vietnam, dass es eine kaum überwindbare Herausforderung wird. Erst recht, wenn man mit dem Pahlavi-Knilch nichts weiter anzubieten hat als eine zahnlose Puppe nach Vorbild eines Hamid Karzai.


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