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Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht" (Politik)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 15:21 (vor 3 Stunden, 42 Minuten) @ markus
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 05.04.2026, 15:29

Die Bedingungen seien erfüllt, wenn Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne. Trump hatte gedroht, falls Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen.
(…)
Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.

https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-usa-iran-krieg-drohung-ultimatum-strasse-von-hormus-100.html

Ich denke, ein weiteres Mal gibt es keine Fristverlängerung. Leider sind solche Terrorregime dafür bekannt, dass sie erst dann einknicken, wenn genügend Infrastruktur zerstört ist. War in Gaza ja nicht anders.


Die Hamas ist in Gaza eigentlich weiterhin sehr intakt integriert, nur Trump hat das so verkauft, als hätte man da was erreicht, als er dann endlich von diesem elenden Konflikt weg wollte.


Die Hamas hat jetzt deutlich weniger Möglichkeiten, Israel anzugreifen und tut das auch nicht mehr. Insofern hat man natürlich sehr viel erreicht.

Warte mal 3-4 Jahre ab. Dann wird das Feuer doppelt so stark sein.

Die Trump Taktik, massiv Druck aufbauen mit Drohungen und Ultimaten, fruchtet gegenüber europäischen Ländern. Nicht aber gegen solche Regime, die bis zur letzten Patrone kämpfen.


Deswegen wird er über kurz oder lang wieder einen Frieden ausrufen, weil er alle Ziele erreicht habe und dabei eigentlich gar nichts erreicht hat. Also nichts von Dauer.


Auch im Iran hat man sehr viel erreicht. Das Mullah Regime ist massiv geschwächt. Ebenso die Infrastruktur.
Da stellt sich dann die Frage, ob das erst einmal reicht und man die Situation weiter beobachtet, oder ob man mit Bodentruppen reingeht und noch monatelang weitermacht. Das hätte dann aber gravierende Folgen auf die Wirtschaft. Vermutlich ist Variante 1 die sinnvollere.

Da man keinerlei politische Lösung für die Zeit nach der militärischen Intervention im Vorfeld mitbedacht hatte, eine hervorragende Brutstätte für einen failed state, der die ganze Region mal so richtig terrorisieren wird. Selbst mit "boots on the ground" kann man bis heute im Irak oder Afghanistan beobachten, was es hilft, wenn man kein Konzept für die Zeit danach hat. Nur, dass der Iran ein ganz anderes Pulverfass für den gesamten Nahen Osten darstellt, in mannigfaltiger Hinsicht, als der Irak. Trump ist gar nicht klar, in was er sich da reinmanövriert hat, sollte es wirklich so kommen, wie Ulrich beschrieben hat. Es hat schon seine Gründe, warum bisher kein POTUS diese heiße Kartoffel angefasst hat. Am Ende wird der Iran von den Revolutionsgarden und der örtlichen Struktur bzw. einigen mächten Playern in der Region dominiert und nicht den Mullahs, die kann man in regelmäßigen Abständen plattmachen, ohne signifikant etwas zu verändern.


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