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Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht" (Politik)

Ulrich, Sonntag, 05.04.2026, 16:11 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 53 Min.) @ Gargamel09

Schon die Bombardierung der Brücke am Freitag lässt Fragen aufkommen, ob das nicht schon in Richtung Kriegsverbrechen geht. Wenn die USA nun anfängt zivile Infrastruktur massiv zu bombardieren, dann hätte das schon ein russisches Geschmäckle und die begehen in der Ukraine ein Kriegsverbrechen nach dem anderen.
So schlimm würde Trump zwar nicht eskalieren, keine Rücksicht auf Krankenhäuser, Einkaufsmärkte, Bahnhöfe usw zu nehmen, aber zivile Infrastruktur, das geht nur gegen die Bevölkerung, weil die darunter leiden und das garantiert nicht als Anlass nehmen, um wieder auf die Straße zu gehen.

Ich bin mir nicht sicher, wo Donald Trumps Grenze liegt. Der Mann ist ein Raubtier ohne irgendeinen moralischen Kompass. Die Frage ist eher, wovon wollen und können ihn die Personen um ihn herum abhalten?


Trump soll wohl für morgen einen großen Deal (was auch immer dahinter stecken mag) mit dem Iran vorhin bei Fox angekündigt haben, so klang das gerade bei CNN, ob auch der Iran davon weiß, man weiß ja bei Trump nie, ob der nicht gerade mit sich selber Verhandlungen führt.

Ich bin mir sicher, diesen "großen Deal" gibt es nur im Kopf von Donald Trump. Die Iraner spielen aktuell Spielchen, um die Risse zwischen den USA und anderen Staaten zu vertiefen. Die Botschaft ist "wir sind die Guten". Man lässt z.B. in sehr eingeschränktem Maße auch Schiffe westlich orientierter Staaten, etc. durch, weil man weiß, dass das Donald Trump massiv provozieren dürfte. Gegenüber Staaten wie Pakistan signalisiert man zudem unverbindlich, dass man ggf. kompromissbereit wäre.

Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel gelesen, der sich mit den Machtstrukturen innerhalb der iranischen Führung befasste, finde ihn allerdings auf die Schnelle nicht wieder. Modschtaba Chamenei dürfte die grundsätzliche Linie des Iran vorgeben. Auch angesichts der Toten in seiner eigenen Familie dürfte er keinerlei Kompromisse eingehen. Der Rest der Verantwortlichen ist in ein kollektives System eingebunden. Sollte eine wichtige Figur wie z.B. der Präsident oder der Parlamentspräsident auf eigene Faust mit den USA zu verhandeln suchen, dann wäre sie sofort weg vom Fenster.


Eins ist aber sicher, wenn der Iran sein angereichertes Uran behalten kann, weil es die USA ohne Bodentruppen da hier herausbekommen werden, hätten sie dahingehend nur eins erreicht, es ist mit Irans Atomprogramm nicht vorbei, es verschiebt sich nur in di Zukunft und ein erneutes Angreifen wäre wieder erforderlich. Sozusagen ein Satz mit X in Sachen iranisches Atomprogramm total zerstört zu haben.

Das wäre der Fall, falls man das hochangereicherte Uran bereits geborgen hat oder es noch bergen kann. So irre wie Trump agiert, würde ich nicht einmal ausschließen wollen, dass er den Einsatz von taktischen Atomwaffen gegen den vermuteten Lagerort befiehlt.


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