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Ich warte nur darauf, bis Trump die Europäer erpresst, entweder ihr kauft (nur noch) "unser" Öl... (Politik)

Ulrich, Donnerstag, 02.04.2026, 18:07 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 18 Min.) @ Gargamel09

auch jenes, was sie vorher aus Venezuela billig erbeutet haben und dann für teuer Geld als Ihres an uns verkaufen, oder ihr seht zu wo ihr bleibt.
Ich befürchte - weil er allein aus der Nato nicht austreten darf, obwohl er damit droht, aber nie eine 3/4 Mehrheit im Kongress dafür bekommt - die (militärisch) Unterstützung kappen könnte, wenn die Europäer nicht spuren.

Es geht schon in die Richtung, indem er die Länder auffordert, ihr Öl in den USA zu kaufen, oder sich um ihr eigenes Öl im Nahen Osten zu kümmern. Was das bedeutet, kann man sich ausmalen. Von diesem Punkt ist es nicht mehr weit, bis er uns die Pistole auf die Brust setzen könnte und ihm ist alles zu zutrauen und sogar noch darüber hinaus.

Von Donald Trump kamen leider in der Tat in den letzten Tagen durchaus Aussagen in diese Richtung. Z.B. auf seiner Plattform Truth Social: "ll of those countries that can’t get jet fuel because of the Strait of Hormuz, like the United Kingdom, which refused to get involved in the decapitation of Iran, I have a suggestion for you: Number 1, buy from the U.S., we have plenty ...".

Donald Trump versteht aber nicht, dass auch die aktuellen Förderkapazitäten der USA begrenzt sind. Und zudem führt die verstärkte Nachfrage auf dem Weltmarkt dazu, dass auch in den USA nicht nur der Ölpreis anzieht, sondern auch der Preis von allem, was aus Öl produziert wird. Am augenscheinlichsten ist das bei Benzin und Diesel. Weil Kraftstoffe nur recht niedrig besteuert werden, ist es noch immer deutlich billiger als in anderen Teilen der Welt. Aber vielfach wird ein Preis von drei Dollar oder mehr pro Barrel als eine Art von Schmerzgrenze betrachtet. Die allerdings ist überall deutlich überschritten. Für Benzin werden überall mindestens vier Dollar pro Gallone fällig, in einigen Bundesstaaten sogar noch spürbar mehr.

Der Spiegel hat heute Nachmittag hinter der Paywall gemeldet, dass in den USA die Angst vor einer möglichen Rezession steigt.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/donald-trump-und-die-wirtschaft-in-den-usa-waechst-die-angst-vor-einer-rezession-a-1281a01f-7782-4cba-8640-55ff0f7629c1

Kurz zusammengefasst: Steigende Öl- und Gaspreise drohen die Inflationsrate in die Höhe zu treiben, dies könnte u.a. die FED dazu zwingen, die Zinsen nicht weiter zu senken oder gar zu erhöhen. Das würde die Konjunktur weiter ausbremsen. Gleichzeitig droht ein schwacher Arbeitsmarkt. Das spräche gegen Zinserhöhungen. Bleiben die allerdings aus, dann könnte das die Inflation weiter nach oben treiben.

Es werden Stimmen zitiert, die das Rezessionsrisiko bei knapp 50 Prozent sehen, eine fürchtet sogar eine Stagflation, wie es sie in den Siebzigern gab.


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