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Trump: 48 Stunden, bevor "die Hölle hereinbricht" (Politik)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 05.04.2026, 15:48 (vor 19 Stunden, 39 Minuten) @ markus

Die Bedingungen seien erfüllt, wenn Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne. Trump hatte gedroht, falls Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen.
(…)
Am vergangenen Mittwoch stellte Trump in einer Rede an die Nation zwar ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht - kündigte zugleich aber neue "extrem harte" Angriffe an. Iran solle zurück in die "Steinzeit" bombardiert werden.

https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-usa-iran-krieg-drohung-ultimatum-strasse-von-hormus-100.html

Ich denke, ein weiteres Mal gibt es keine Fristverlängerung. Leider sind solche Terrorregime dafür bekannt, dass sie erst dann einknicken, wenn genügend Infrastruktur zerstört ist. War in Gaza ja nicht anders.


Die Hamas ist in Gaza eigentlich weiterhin sehr intakt integriert, nur Trump hat das so verkauft, als hätte man da was erreicht, als er dann endlich von diesem elenden Konflikt weg wollte.


Die Hamas hat jetzt deutlich weniger Möglichkeiten, Israel anzugreifen und tut das auch nicht mehr. Insofern hat man natürlich sehr viel erreicht.


Warte mal 3-4 Jahre ab. Dann wird das Feuer doppelt so stark sein.


Das dauert wesentlich länger. Im Moment liegt da alles in Schutt und Asche und ist von Israel besetzt. Ich denke nicht, dass man erneut den Fehler machen wird und sie in Ruhe wieder ihre Infrastruktur aufbauen lassen.

Der Schlüssel ist dann aber, glaube ich, es weiter besetzt zu halten.


Da man keinerlei politische Lösung für die Zeit nach der militärischen Intervention im Vorfeld mitbedacht hatte, eine hervorragende Brutstätte für einen failed state, der die ganze Region mal so richtig terrorisieren wird. Selbst mit "boots on the ground" kann man bis heute im Irak oder Afghanistan beobachten, was es hilft, wenn man kein Konzept für die Zeit danach hat. Nur, dass der Iran ein ganz anderes Pulverfass für den gesamten Nahen Osten darstellt, in mannigfaltiger Hinsicht, als der Irak. Trump ist gar nicht klar, in was er sich da reinmanövriert hat, sollte es wirklich so kommen, wie Ulrich beschrieben hat. Es hat schon seine Gründe, warum bisher kein POTUS diese heiße Kartoffel angefasst hat. Am Ende wird der Iran von den Revolutionsgarden und der örtlichen Struktur bzw. einigen mächten Playern in der Region dominiert und nicht den Mullahs, die kann man in regelmäßigen Abständen plattmachen, ohne signifikant etwas zu verändern.


Du kannst doch aber nur die akuten Bedrohungen ausschalten. Das was „danach“ kommt, kann immer nur von innen heraus geschehen. Du kannst niemandem demokratische Strukturen und westliche Werte einprügeln.

Hm, also ich wäre mir da nicht so sicher, dass wenn die Amis nicht das getan hätten, was sie so in Summe nach 1945 hier gemacht haben für viele Jahre, dass da nicht sehr schnell "Der Stahlhelm" wieder ein Revival gefunden hätte, so nach 10-15 Jahren. :-P


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