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Trump immer nervöser (Politik)

markus, Dienstag, 07.04.2026, 16:34 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 9 Min.) @ tim86

Bleibt es bei Drohungen? Fragt mich was leichteres, ich hoffe es jedoch.


Ist am Ende vielleicht auch eine Preisfrage. Iran fordert wohl 2 Millionen Dollar je Durchfahrt. Eventuell ein sinnvoller Kompromiss.


Nein, dass wäre kein sinnvoller Kompromiss, sondern ein gefährlicher Präzedenzfall der das Völkerrecht auf dem Kopf stellt und den internationalen Handel erschweren würde.

Der Iran hat zwar die UN-Seerechtsübereinkommen und Genfer Seerechtskonventionen unterschrieben, aber nicht ratifiziert und so gibt es nur durch das Völkergewohnheitsrecht ein Recht der friedlichen Durchfahrt durch iranische Hoheitsgewässer. Gleichzeitig haben iranische Schiffe nur durch dieses Recht selber das Recht andere Hoheitsgewässer zu durchfahren.

Jedoch kann der Iran, selbst wenn man das Völkergewohnheitsrecht in diesen Fall verneint, nur die eigenen Gewässer kontrollieren. Die Straße von Hormus teilt sich der Iran aber mit dem Oman und kann deswegen natürlich kein Gebühr verlangen, dafür dass Schiffe durch die Hoheitsgewässer des Omans fahren.

Und wenn man den Iran damit durchkommen lässt, warum sollten sich nicht z.B. Japan, Korea,... zusammen tun und eine Gebühr verlangen, wenn China zugang zum Pazifik haben will? Oder die Ostseestaaten, wenn Russland zugang haben will? Maroko oder Spanien könnten den Zugang zum Mittelmeer sperren,...

Aber doch nur, wenn sie das einseitig tun würden. Wenn das so vereinbart wird zwischen betroffenen Staaten, wäre das legal.


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