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Bericht: USA und Iran verhandeln über Waffenruhe (Politik)

Ulrich, Montag, 06.04.2026, 20:26 (vor 10 Stunden, 12 Minuten) @ Gargamel09

Trump z.B. hat kein Interesse an Windmühlen, verschandeln die Landschaft, was auch oft so ist, aber der Nutzen ist größer als Kosten.

Auch in Sachen Windkraftanlagen ist Trumps Position komplett irre. Er glaubt wirklich, dass die Anlagen nutzlos sind und kaum elektrische Energie produzieren. Außerdem ist er der festen Auffassung, chinesisch Hersteller würden Windkraftanlagen lediglich für den Export produzieren, in China selbst gäbe es keine.

Ihm hat vermutlich noch keiner beibringen können/wollen, dass durch das Abschalten von erneuerbaren Energien die Energiepreise für die Endverbrauchen in den USA zusätzlich steigen werden.

Es traut sich schlicht niemand aus seinem Umfeld, ihm das zu sagen. Die erste Regel lautet "Widersprich nie dem Präsidenten!".

Der zahlt einem Konzern sogar lieber 1 Mrd. Dollar, dass dieser seinen Windmühlenpark nicht weiter baut.

In der Tat komplett irre. Und es geht nicht nur um einen Offshore-Windpark, Trump will nach Möglichkeit alle schaffen. Bisher war elektrische Energie in den USA deutlich günstiger als in Europa. Aber seit einiger Zeit steigen die Preise deutlich an. Hauptgrund sind neue Rechenzentren vor allem für KI-Anwendungen, die extrem stromhungrig sind. In der Vergangenheit hat man einiges in die Golfstaaten im Nahen Osten ausgelagert. Die erzeugen elektrische Energie aus Öl, Gas und mittlerweile auch mithilfe von Photovoltaik zu extrem niedrigen Preisen. Jetzt aber waren z.B. zeitweise bei Amazon keine Preise aufrufbar, weil die aus irgendeinem Rechenzentrum kamen, dem im Krieg der Strom abgedreht oder das beschädigt wurde.

Die Branche wird in den USA vermutlich genauso baden gehen, wie hierzulande und wenn dann eine demokratischer Präsident darauf setzen sollte, muss dann halt alles auch China importiert werden, weil der aufstrebende Sektor plattgemacht wurde. Deutschland war darin mal Weltmarktführer, eine Branche, die sogar im Osten ihren Heimat hatte, hat keine 10 Jahre gedauert, auch das an China zu verlieren.

Der Windenergiebranche in Deutschland und in Europa geht es nicht gut. Aber anders als die Photovoltaikbranche lebt sie noch. Eigentlich käme es darauf an, sie vor Dumping aus China zu schützen. China arbeitet hier vor allem über die Finanzierungsschiene. Bei deutschen/europäischen Herstellern wird bereits Geld fällig, bevor die Anlagen laufen. Insbesondere dann, wenn sich der Aufbau beispielsweise wegen ungünstigen Wetters verzögert. Die Chinesen wollen erst Geld sehen, wenn die Anlagen bereits einige Zeit laufen und Einnahmen generiert haben. Und sie bieten wohl mittlerweile günstige Komplettpakete. Anlagen plus Finanzierung.


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