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Es liegt an uns, wie wir diese Leute selbst einordnen (Sonstiges)

Fonzie, Münster, Mittwoch, 01.11.2023, 15:12 (vor 871 Tagen) @ Thomas

Ging mir in erster Linie um das Publikum. Klar hat sich Kabarett noch nie an 13-jährige gerichtet, aber schon an an die Altersgruppe 20+.

Wikipedia sagt z.B. zu Hildebrandt:

Zum ersten Kontakt Hildebrandts mit dem Kabarett kam es während seines Studiums. Als Platzanweiser arbeitete er im Münchner Theater Die Kleine Freiheit, das 1951 von Trude Kolman gegründet worden war und in dem Erich Kästner die Programme schrieb. Hier lernte er Werner Finck, Robert Neumann und Oliver Hassencamp kennen, die ihn stark beeindruckten.[10] In der Folge wirkte Hildebrandt selbst beim Studentenkabarett Die Seminarren mit und gründete 1955 mit Kommilitonen das Kabarett Die Namenlosen, dessen Aufführungen in Schwabing so erfolgreich waren, dass 1956 ein Programm im Fernsehen übertragen wurde.[2]

Da war selbst er also nun wirklich nicht so alt. Das war deutlich vor meiner Zeit, aber als ich im Studium war, gäbe es eben schon noch "Nachwuchs" im politischen Kabarett, der auch in der Breite populär war und Smalltalk-Thema. Ich habe nicht den Eindruck, dass das heute bei Menschen zwischen 20 und 35 wirklich noch ein Alltagsphänomen ist.


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