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Ups - ich find den Gottschalk gut und den Nuhr - aber die AfD nicht (Sonstiges)

istar, Dienstag, 28.11.2023, 11:45 (vor 783 Tagen) @ pactum Trotmundense

Herrjemine. Da freue ich mich doch auf Deine Gegenargumente. Wenn die Fragen schon angeblich so ein Schwachsinn sind, dass sie von Dir nur mittels Beleidigung beantwortet werden können, wird Dir als Jurist eine sachliche, argumentative Gegenbegründung sicher leicht fallen.


Der Berliner Kultursenator ist eine PoC und in welcher Partei? Richtig, in der CDU.

Jens Spahn ist offen homosexuell, Thomas Kufen auch. In welcher Partei sind die? Richtig, in der CDU.

Der Unsinn, den du schreibst, ist halt nicht erwiderungsfähig, weil ihm jegliche Substanz fehlt.


Es ist aber schon so, dass man bei der Union sehr oft das Gefühl hat es handele sich bei den von dir genannten Personen um eine Art Feigenblätter. Immer, wenn es bei der Union mal gerade nicht so läuft und sie sich in der Opposition befindet und/oder Umfragewerte hat, die eine Möglichkeit zum regieren unwahrscheinlicher erscheinen lässt, kommen Aussagen und Kampagnen gegen Minderheiten. Ich erinnere nur an die "Kinder statt Inder"-Debatte, wo man jetzt zwanzig Jahre später genau den Mangel an Fachkräften um den es damals ging betrauert. Auch die Kampagne gegen die sogenannte "Homo-Ehe" oder der Kampf gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Aktuell hat man den scharfen Eindruck, dass man Armut bekämpfen will indem man arme Menschen bekämpft. Aber auch der aktuelle Kurs in der Debatte um Migration und Flüchtlinge, wo die Union relativ unverhohlen unter Merz in eine Anti-Ausländer-Partei umschwenkt und mit Lösungsansätzen kommt, die nur das Ziel haben Menschen abzuschrecken und zu verscheuchen und nicht deren Probleme zu lösen. Auch die "Argumente", wenn es um die gesetzliche Gleichstellung von Transpersonen geht, sind schon recht eindeutig in die Richtung, dass man eine Gleichstellung gar nicht will.

Ich verstehe, dass man als ein der Union nahe stehender Mensch, wie du es offenbar bist, sich von den Vorwürfen angegriffen fühlt. Allerdings kann man auch nicht den aktuellen und schon gar nicht frühere Kurse und Haltungen ignorieren.

Die Union ist eine Volkspartei. Vermutlich die letzte überhaupt. Dass die AfD mal eine wird, wollen wir nicht hoffen.
Als solche darf sie durchaus die Interessen der Mehrheit vertreten.
Es ist ja nicht so, dass es nicht genug Parteien für Minderheiten gibt. Frau Rackete lässt grüßen.
Und eine restriktive Migrationspolitik machen mittlerweile sogar die Grünen mit.
Weil man sonst in Europa ziemlich isoliert wäre.
Auf die Idee, den Grünen Rassismus zu unterstellen, kommt aber auch keiner.


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