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Vorgehensweise der Polizei (Sonstiges)

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 31.05.2024, 21:35 (vor 599 Tagen) @ istar

Puuuh, ganz schön starker Tobak deine Worte. Bist du selber Polizist, Soldat oder hast Erfahrung in solchen Situationen? Ich selber überhaupt nicht und daher kann ich mir überhaupt kein Urteil erlauben.


Nein, aber ich bin nach meiner beschaulichen Fußballkarriere sportlich zum Kampfsport gewechselt und seit Jahren leidenschaftlicher Krav Maga Mensch (wenngleich auch dabei ebenso anspruchslos frei vom Leistungssport). Über die Jahre hat man da das Glück, teilweise auch mal interessante Kurse zu betreuen als Handlanger, u.a. mit der Polizei und da werden solche Situationen durchgespielt. U.a. Entwaffnungstechniken und so ein Kram.
Ich urteile darüber ja auch nicht, das ist einfach nur eine Situationsbeschreibung. Urteilen müssen darüber die eigenen Prozesse und Verantwortlichkeiten der Polizei, aber natürlich haben das auch die eigenen Kollegen gesehen, dass da zuerst ein Unbeteiligter, dann einer von ihren Leuten akut mit einem Messer von hinten angegriffen wird. Wenn man dann nach, ich weiß nicht 10-15 Sekunden, immer noch nicht die Dienstwaffe in der Hand hat, dann ist das sicherlich problematisch. Wäre zumindest meine Einschätzung.


Ich werde mir das Video jetzt nicht nochmal ansehen, aber es waren sicher keine 10-15 Sekunden.
Zwei mal zustechen geht in zwei Sekunden.


Es gab im Vorfeld aber schon weitere Momente, wo der Täter auf den Unbeteiligten losgeht. Mehrere Sekunden. So viele Sekunden, dass bestimmt 4-5 mal "nehmen Sie die Waffe weg", "leg das Messer weg" gerufen wurde.

Und jetzt nichts gegen Krav Maga,aber musstest du das schon mal anwenden?


Nein, ich bin auch davon überzeugt, dass es nicht funktioniert, wenn man es nicht im militärischen oder polizeilichen Kontext intensiver immer und immer wieder trainiert, sodass es ins Unterbewusstsein übergeht. Für mich ist das eigentlich ein Fitness-Ding.

In so einer Situation kannst du instinktiv das richtige tun ohne vorher irgendwas trainiert zu haben oder du machst alles falsch oder gar nichts trotz Training.

Allein die Situation, wenn da schon jemand schwer verletzt auf der Straße liegt und wie man in Sekunden oder Sekundenbruchteilen darauf reagiert, kann keiner von sich mit Sicherheit sagen, der so eine Situation noch nicht erlebt hat.


Für eine Zivilperson klar. Aber ein Beamter muss in der Lage sein, zu wissen, wann man die Dienstwaffe zu ziehen hat, also sie zumindest im Anschlag hat, und wann nicht. Gerade für solche Situationen ist ja die Exekutive da und auch ausgebildet. Ich wüsste keine kritischere Situation als diese von heute, in der man eine Dienstwaffe zu ziehen hätte. Aber wie gesagt, das werden die internen Ermittlungen der Polizei unter die Lupe nehmen.


Die Version, die ich gesehen hab war ohne Ton,aber ohne vorher zu warnen darfst du nicht schießen, wenn ich mich nicht irre.
Schießt du zu früh, stehst du mit einem Bein im Knast oder zumindest vor Gericht.
Sollen aber tatsächlich andere klären, ob oder was falsch gelaufen ist.

Der letzte Absatz ist Quatsch. Nothilfe sticht da alles. Du musst dem weder in den Arm schießen, noch musst du den vorher warnen. Und tbh, ich hätte auf den Kopf gezielt, wenn der vorher meinen Kollegen abgestochen hätte. Der sticht dem Polizisten zweimal in den Kopf, ein drittes Mal erlaubt man ihm dann einfach nicht.


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