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Wut zulassen, aber Maß und Mitte nicht verlieren. (Sonstiges)

Ulrich, Dienstag, 04.06.2024, 11:56 (vor 595 Tagen) @ istar

Und es sind nicht nur Islamisten, auch im rechtsradikalen Lager greifen ähnliche Mechanismen. Anders Breivik, der der "Identitären Bewegung nahestehende Attentäter von Christchurch, der Attentäter von Halle, etc., alle haben ähnliche Profile. Besonders jung waren potentielle Gewalttäter aus dem Umfeld der "Atomwaffen Division", teilweise waren sie erst an der Grenze zur Strafmündigkeit.


Wenn man mal objektiv drauf schaut, passieren solche schlimmen Gewalttaten fast täglich. Nur wird über sowas z.B. deutlich weniger stark berichtet (ist ebenfalls ganz frisch):

https://rp-online.de/panorama/deutschland/vogtland-28-jaehriger-toetet-eigene-familie-mit-einer-axt_aid-113872041

Das nennen wir dann „Tragödie“ oder „Familiendrama“ und es juckt niemanden mehr. Sobald ein Ausländer oder ein Flüchtling involviert ist, ist der Aufschrei jedoch ungleich größer. Letztendlich ist mir auch das Motiv egal. Es gibt kein ausreichend gutes Motiv, um so etwas zu rechtfertigen.


Der Anschlag in Mannheim war ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und ganz nebenbei ist ein Polizist ums Leben gekommen.
Das ist dann doch noch etwas anderes als ein Verbrechen innerhalb einer Familie.

Trotzdem könnten die Verhaltensmuster durchaus ähnlich sein. Der Täter von Mannheim hat sicherlich nicht gedacht "Ich begehe jetzt einen Angriff auf die Meinungsfreiheit!" Der wollte einen Redner ermorden, der antiislamische Positionen vertritt. Und dann hat er alle angegriffen, die um den Mann herum waren.


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