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Putin ist in erster Linie Verlierer. (Politik)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 04.01.2026, 12:00 (vor 4 Tagen) @ Pa1n
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 04.01.2026, 12:08

Diese Frage stellt der ehemalige CDU MdB Ruprecht Polenz u.a. auf BlueSky und Facebook und es spricht wie im Skeet und verlinkten Tweet beschrieben viel dafür. Trump und Putin bekommen ihre Marionette, die sie mit Zuwendungen abspeisen können und die Bevölkerung Venezuelas eben keinen Regimewechsel.

Ruprecht Polenz @ BlueSky

Putin ist hier in erster Linie der ganz große Verlierer. Erneut.
Moskau und in Person Putin haben sich intensiv für Maduro eingesetzt und mit ihm eine strategische Partnerschaft ausgerufen. Maduro war ein Putin- und Xi-Höriger, es gibt hochrangige russische Militärs im Land, russische Militärtechnik, man hielt gemeinsame Manöver ab. Rosneft hat vor wenigen Jahren dem Land noch 17 Mrd. USD an Krediten gewährt. Venezuela hat im Gegenzug dazu Abchasien und Südossetien als Staaten anerkannt, wie Putin es sich wünschte. Moskau hat 2024 noch massiv für einen Beitritt Venezuelas in die BRICS-Staaten geworben.
Jetzt hat man diesen Vorposten in Südamerika verloren, all das und jeglicher russischer Einfluss sind nun Geschichte. Der nächste russische Vorposten, der folgen wird, ist Kuba. Wieder einmal heißt es jetzt aus Moskau nur noch schmallippig, man stünde "zum venezolanischen Volk". So hieß es übrigens auch nach dem Sturz Assads in Syrien.

Die offiziellen Meldungen aus Moskau sind reine diplomatische Pflicht und derart freundlich formuliert, dass sie hochnotpeinlich sind. Putin hat Angst. Angst davor, es sich mit Trump zu verscherzen und noch mehr Druck in der Ukraine zu spüren. Die USA könnten das "Ukraine-Thema" ebenso innerhalb von 2-3 Monaten lösen, wenn sie wollen würden, und ihre Kraft so gewollt einsetzen, wie in Venezuela. Putin hat auch zunehmend Angst davor, dass ihm das Ganze innenpolitisch immer mehr um die Ohren fliegen könnte. Nach allem, was man bisher einigermaßen seriös recherchieren kann, wird diese Spezialoperation der Amis sogar in den Kreisen der Z-Blogger und -Kanäle (Befürworter des Ukraine-Kriegs und im Grunde Unterstützer des Kreml) geradezu gefeiert, so nach dem Motto "so muss das laufen". Man wird da wohl auch immer ungehaltener, wie schlecht alles für Russland in der Ukraine läuft und wie sehr man sich eigentlich zum Vollhorst macht, was das amerikanische "Pendant" hier noch einmal ganz deutlich gezeigt hat.
Putin hat an diesem Tisch rein gar nichts zu bestellen, genauso wenig oder vermutlich noch weniger, als Berlin oder Paris.


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