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New York Times:Justice Dept. Drops Claim That Venezuela’s ‘Cartel de los Soles’ Is an Actual Group (Politik)

uwelito, Wambel forever, Dienstag, 06.01.2026, 19:06 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 13 Min.) @ DerInDerInderin

Verlinkt hat er trotzdem irgendwas oder es zumindest versucht. Das hier ist der Artikel dazu:

https://www.nytimes.com/2026/01/05/us/trump-venezuela-drug-cartel-de-los-soles.html

Für alle ohne Zugang hier eine Zusammenfassung von ChatGTP:

Der US-Justizminister hat eine zentrale Behauptung fallen gelassen, die die Trump-Regierung genutzt hatte, um den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu belasten: dass er Anführer eines real existierenden Drogenkartells namens „Cartel de los Soles“ sei. In einer neu gefassten Anklageschrift räumt das Justizministerium ein, dass es sich dabei nicht um eine tatsächliche Organisation, sondern um einen umgangssprachlichen Begriff handelt, der in Venezuela seit den 1990er-Jahren für Korruption im Militär und Staatsapparat im Zusammenhang mit Drogenhandel verwendet wird.

Die ursprüngliche Anklage von 2020 hatte „Cartel de los Soles“ noch als konkretes Drogenkartell dargestellt, das Maduro angeblich leitete. Diese Darstellung wurde 2025 von Finanz- und Außenministerium übernommen und sogar zur Grundlage gemacht, den Begriff als ausländische Terrororganisation einzustufen. Fachleute für lateinamerikanische Kriminalität hielten das jedoch stets für fachlich falsch.

In der überarbeiteten Anklage wird nun erklärt, „Cartel de los Soles“ bezeichne vielmehr ein Patronage- und Korruptionssystem, in dem Drogengelder an zivile, militärische und geheimdienstliche Funktionäre fließen, die von der politischen Führung geschützt werden. Maduro wird weiterhin vorgeworfen, in einen Drogenhandel-Komplex verwickelt gewesen zu sein, aber nicht mehr als Chef eines konkreten Kartells.

Betonung liegt auf ‚versucht‘. Danke ;-). Ich habe den Begriff übrigens erstmals vor ein paar Jahren gehört und das nicht in Venezuela. Also umgangssprachlich ist da gar nichts. Und ist die neue Formulierung, es würden „Drogengelder an zivile, militärische und geheimdienstliche Funktionäre fließen, die von der politischen Führung geschützt werden“, nicht einfach die Beschreibung der stinkgewöhnlichen administrativen Prozesse auf dem amerikanischen Kontinent? Mal abgesehen von Kanada und Litte St. James.


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