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Respekt durch Taten, nicht durch Worte (Politik)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 04.01.2026, 12:41 (vor 1 Tag, 15 Stunden, 42 Min.) @ Gargamel09

Schöner Beitrag auf Apollo News zur Gesamtsituation. Tenor: Mehr Pragmatismus wagen, weniger Traumschlösser internationalen Rechts bauen.

Der Schlag gegen Maduro ist ein starkes Zeichen an alle Autokraten dieser Welt: Seid gewiss, dass ihr jederzeit gestürzt werden könntet. Dass die USA jederzeit eingreifen kann. Minimalinvasiv, schnell und konsequent.

Davor haben die Putins dieser Welt deutlich mehr Respekt als vor dem Wedeln mit völkerrechtlichen Vorgaben ohne Durchsetzungsmöglichkeit. Zum Glück verteidigen die USA unser Wertekonzept in einer Welt, in der ansonsten nur Autokraten herrschen. Wir als Deutsche und Europäer haben diese militärische Möglichkeiten nicht. Umso wichtiger, dass das Signal Maduro als weltweit gültig erkannt wird.


Warum sollte Putin vor Trump Respekt bekommen, der redet ihm doch nach dem Mund. Wenn Trump die Ukraine so ausstatten würde, wie es angebracht wäre, ja dann käme auch ein Putin auf den Gedanken, dass der Donald doch nicht mein Freund ist.

Alles andere ist Gewäsch, das Zeichen, was gestern an Putin und Xi gesendet wurde, greift zu, ich mache es auch.


Das Gegenteil ist der Fall. Venezuela war ein russischer Vorposten. Trump hat gestern "einen Freund" Moskaus aus dem Amt gefegt, russische Militärtechnik zerstört und jedwede strategische Partnerschaft und bestehende Verträge Russlands mit Venezuela, incl. der offenen Kreditvolumina, zerschlagen. Die Washington Post hat Ende Oktober berichtet, dass Maduro Putin um Hilfe ersonnen habe, selbstredend gab es dazu wohl keine Antwort. Trump scheisst auf Putin. Er investiert nur keine Energie in Europa und in die Ukraine, weil er das nicht als seinen Einflussbereich betrachtet, eine Entwicklung die übrigens schon seit Obama Fahrt aufgenommen hat ("Pivot to Asia"), vice versa, genauso auf Europa scheisst.
Putin und Russland sind das, was Obama schon sagte: eine Regionalmacht.


Das wünschen sich einige, wäre auch das Beste, ist aber nicht der Fall, dafür redet er ihm zu sehr nach dem Mund und hängt an den Russen, die ihm immer geholfen haben. Ich würde schnell aus dem Traum aufwachen, dass Putin als großer Verlierer dasteht, dafür hat er noch zu viele Karten die er spielen kann und vor allem auch darf - gestattet von den USA, die ihm von jetzt auf gleich den Gar ausmachen könnten, was weder im Sinne von Biden war, erst recht nicht von Trump.
Und wir Europäer hängen da ja auch noch mit dr(i)an.

Putin verliert seit Jahren überall nachhaltig Einfluss und kann nichts dagegen tun. Venezuela, Syrien, Iran. Als nächstes folgt jetzt Kuba. Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man Putin als großen starkem Mann sehen kann. Putin liegt nachts wach im Bett voller Sorge, dass der impulsive Amerikaner irgendwann doch noch seine Liebe zu Europa wiederfindet und in der Ukraine kurzen Prozess macht. Trump hegt eine gewisse Hoffnung darauf, in/mit Russland Geschäfte zu machen, deswegen redet er heute mal so und morgen mal so, aber sowohl in D.C. als auch in Peking belächelt man den Versager aus Moskau, der ja nicht einmal die kleine Ukraine beherrschen kann. Selbst seine eigenen Leute um die Z-Blogger fangen an, ihren Chef als Versager zu betrachten.


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