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SPON: Sieben europäische Länder stellen sich hinter Grönland und Dänemark (Politik)

Ulrich, Dienstag, 06.01.2026, 20:29 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 6 Min.) @ Garum

Frei nach Oli Kahn (Eier, wir brauchen Eier) zeigen die größten Länder Europas + Dänemark Cojones.
Als nächstes kommt dann wohl die Drohung, diese Länder dann eben von der Landkarte zu radieren, im Teamwork mit Trumps Kumpel Putin.

Sieben europäische Länder haben sich mit der Arktisinsel Grönland solidarisiert. »Es ist allein Sache Dänemarks und Grönlands, über Angelegenheiten zu entscheiden, die Dänemark und Grönland betreffen«, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Großbritannien und Dänemark.


https://www.spiegel.de/ausland/groenland-europaeische-laender-stellen-sich-nach-aussagen-donald-trumps-hinter-groenland-a-05252136-dde0-4f41-9948-cc539530d30f


Die Amis haben da ja schon eine Militärbasis und jetzt mal ernsthaft was würde denn wirklich passieren wenn DT das durchzieht?

Militärisch würden Dänemark und andere EU-Staaten nicht gegen eine Besetzung Grönlands vorgehen. Aber das wäre das Ende der NATO, wie wir sie kennen. Politisch würde zwischen Europa - und da nehme ich die Briten mit hinein - und den USA eine Eiszeit ausbrechen. Man würde zu politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen greifen. Für letzteres würde man nicht einmal einen neuen EU-Beschluss benötigen. Die EU-Staaten und das EU-Parlament haben bereits direkt nach dem Bekanntwerden der US-Zollpläne der Kommission in Sachen Gegenzöllen freie Hand gegeben. Da die Zölle teilweise noch in Kraft sind, könnte man die USA sofort auf der Basis sanktionieren. Zudem dürfte man wohl einen Teil der Waffenbestellungen in den USA canceln. Eine F-35 würde wohl niemand fliegen wollen. Deutschland ist zudem einer der wichtigsten Hubs der US-Streitkräfte außerhalb der Vereinigten Staaten. Falls man hier den Flugverkehr beschränken würden, dann würde das den USA wirklich weh tun.

Wirtschaftlich läuft es in den USA nicht wirklich rund. Die Entwicklung ist gespalten. Die unteren achtzig Prozent der Bevölkerung müssen sparen, sie können sich bereits jetzt vieles nicht mehr leisten können. Die oberen zehn Prozent der Bevölkerung sind für knapp die Hälfte der Konsumausgaben verantwortlich. Dieser Personenkreis lässt es sich auch deshalb gut gehen, weil es an der Börse gut läuft. Wirtschaftssanktionen der EU (und die Gegenmaßnahmen der USA) könnten das schnell ändern.

In den USA finden im November 2026 die Zwischenwahlen statt. 35 Senatorensitze werden neu vergeben, das komplette Repräsentantenhaus wird neu gewählt. Zudem werden auch in einem Teil der Bundesstaaten die Parlamente und die Gouverneure neu gewählt. Bereits im Frühjahr beginnen dabei die Vorwahlen. Insbesondere den eh schon unter Druck stehenden Republikanern könnte eine Wirtschaftskrise heftig auf die Füße fallen.


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