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CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert (Sonstiges)

DomJay, Köln, Mittwoch, 23.06.2021, 11:56 (vor 1666 Tagen) @ herrNick

Das Problem ist ein anderes. Die CO2-Abgaben sind ja kein Selbstzweck, sie sollen dazu führen, dass wegen des Kostendrucks die CO2-Emissionen reduziert werden. Das allerdings kann der normale Mieter nur sehr eingeschränkt. Er hat weder Einfluss auf die Wärmedämmung des Gebäudes noch auf die verwendete Heizung. Dies kann nur der Vermieter. Der allerdings wird zumindest in den Ballungsräumen heute jede Wohnung "los", egal wie schlecht die Dämmung ist. Deshalb hat er auch kein finanzielles Interesse daran, hier etwas zu tun. Wir laufen in eine Situation hinein, in der die Mieter immer mehr belastet werden, ohne dass die Lenkungsswirkung der CO2-Bepreisung im Mietwohnungsbereich im erhofften Ausmaß auch nur annähernd eintreten wird.


Es ist halt auch nicht ganz so einfach. Der Vermieter muss erst einmal einen 5-stelligen Betrag investieren, den er durch die entsprechende Mieterhöhung dann in 10 - 20 Jahren gegenfinanziert hat. Das Geld muss ja erstmal irgendwo her kommen und liegt vermutlich nicht immer einfach so rum. Und das investieren ist ja auch nicht kurz eine Überweisung im Internet machen, sondern ggf. sich um eine Finanzierung kümmern, Handwerker suchen, Termine koordinieren etc. So ganz ohne finanziellen Anreiz: warum soll das ein Vermieter tun?

Dafür hatte Berlin doch eine passende Antwort, indem sie den Mietdeckel eingeführt hat um die Nichtsanierung zu unterstützen ;)

Das was du beschreibst ist ja die Fehlannahme vieler Menschen, dass jedwede Forderung gleich vom Vermieter umgesetzt werden kann. Aber eine neue Heizung erfordert erstens einen 5-stelligen Betrag und mindestens genauso wichtig, einen Handwerker.

Da wir uns aber nahezu nur noch um Frauenquote in Dax Konzernen und an der Spitze sorgen, um Spitzengehälter, Abitur und Studium kommen keine nach. Aber ist ein ganz anderes Thema.


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