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CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert (Sonstiges)

DomJay, Köln, Mittwoch, 23.06.2021, 11:59 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von DomJay, Mittwoch, 23.06.2021, 12:17

Wäre vor dem BVerfG gescheitert. Endlich mal kein peinliches Gesetz.


Sagt Dir dein Bauchgefühl?


Pflucht-Sanierung und fertig. Mein Vater hat gerade auf Kosten des Vermieters eine neue Heizungsanlage bekommen. Aktueller Stand. Mehr kann der Vermieter nicht machen, warum sollte er also an Heizkosten beteiligt werden?


Der Mieter hat bei den meisten Wohnungen nur einen recht geringen Einfluss auf die Heizkosten und die durch die Heizung erzeugten CO2-Emissionen. Wieso sollte er die CO2-Kosten alleine zahlen?


Wie kommst du darauf? Jede Wohnung hat i.d.R. mehrere Heizkörper. Es macht einen erheblichen Unterschied ob ich richtig Lüfte und Heize oder ob ich stumpf die Termostate auf 22-24°C lasse (auch nachts zB), oder wenn ich die Wohnung verlasse, die Fenster auf mache. Genauso hat es einen Einfluss ob ich Zimmer auskühlen lasse und dann enorm heizen muss. Als Mieter in einem Mehrparteienhaus hat auch der Nachbar Einfluss auf meine Heizkosten.

Wenn ich es aus Kostengründen nicht smart machen möchte, dann eben manuell. Du kannst so viel mit gestalten bei deinem Verbrauch.


Motto: "Alle Mieter sind Schweine!"?

Es mag zwar Menschen geben, die unnötig deutlich zu hohe Heizkosten verursachen. Aber das dürfe die große Ausnahme sein. Die Heizkosten werden auch schon bisher komplett von den Mietern bezahlt. Und nach dem jetzt gescheiterten Vorschlag wären sie bei den zusätzlichen Kosten ebenfalls mit 50 Prozent mit im Boot gewesen.

Nö, sind sie nicht. Es sind Menschen die sich in ihrem Alltag genauso wenig um solche Dinge kümmern wie jeder andere auch.

Es gab hier schon bessere Ideen ohne den zwanghaften Klassenkampf-Modus. Nämlich eine Abgabe nach Bauzustand bei Vermieter und eine nach Verbrauch beim Mieter. Aber damit könnten alle leben und man könnte keinen Klassenkampf und die Neiddebatte führen. Denn da wäre der Mieter einverstanden, weil die meisten Menschen für ihren Verbrauch gerade stehen. Und der Vermieter auch, weil es schließlich sein Haus/Wohnung ist man eigentlich um den Zustand weiß.

Das eigentliche Ziel ist Klimaschutz und Verbrauchssteuerung und das erfordert eine gewisse Disziplin oder den Einsatz von Smarten Mitteln. Der eigentliche Sinn ist es den Verbrauch im Vergleich zu heute zu senken.

Ich denke sogar, dass wenn man vorher nur halbherzig sein Heizverhalten im Griff hatte die CO2 Steuer im Fall eines bewussten heizens kleiner sein wird, als die Ersparnis.

Und das hätte denn den Vorteil, dass der Mieter Geld spart der Vermieter aber weiterhin für eine schlechte Energieeffizienz seines Objektes zahlt.


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